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Veronika Nickl, die eine klassische Gesangsausbildung in München absolvierte, begeistert als Janis Joplin. Bereits seit 2015 arbeitet sie mit dem Salonorchester der Bochumer Symphoniker zusammen.

April-Vorverkauf beginnt am 1. März 2024

Club 27 – Songs für die Ewigkeit

„Things have never been so swell, I have never failed to fail“: Kurt Cobain (Nirvana), Jimi Hendrix, Brian Jones, Janis Joplin, Jim Morrison und Amy Winehouse zählen zu den begabtesten und sicherlich auch einflussreichsten Musikern unserer Zeit. Sie alle gehören einem Club an, den Brian Jones, Gitarrist und Gründungsmitglied der Rolling Stones, mit seinem Tod am 3. Juni 1969, er ertrank in seinem Swimmingpool, begründete. Die anderen Idole nicht nur ihrer Generation folgten – durch Überdosierungen von Rauschmitteln aller Art, durch Unfall und Suizid – aber immer im Alter von nur 27 Jahren.

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Exzessives Leben

Der holländische Schauspieler und Regisseur („Der Kissenmann“) Guy Clemens, seit sechs Jahren Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, hat sich vom exzessiven Leben dieser sechs Ikonen inspirieren lassen, die mit ihrer Musik Grenzen des Bekannten verschoben haben und nachhaltigen Einfluss auf die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts und, was Amy Winehouse betrifft, auch unserer Zeit nahmen.

Karsten Riedel und die vielseitige, auch darstellerisch überzeugende Linda Bockholt, die nach ihrem Musikstudium in Hamburg nun den Master macht an der Essener Folkwang-Universität.

Seine Collage „Club 27 – Songs für die Ewigkeit“, zusammen mit dem Dramaturgen Marvin L. T. Müller und dem musikalischen Leiter Stefan „Pele“ Götzer samt Band sowie fünf großartigen Schauspielern entstanden, reiht sich in die Liste der besten musikalischen Produktionen an der Königsallee ein – von „Johnny Cash“ (mit Karin Moog als June Carter) und „Quentin Tarantino“ über „Carole King“, „Istanbul“ und „Piaf“ bis hin zu den unvergessenen Tana-Abenden in Moskau und New York.

Schon vor der Premiere ausverkauft

„Club 27 – Songs für die Ewigkeit“, schon vor der Premiere am 3. Februar 2024 in den Kammerspielen bis Ende März 2024 ausverkauft, ist mehr als ein Liederabend zum Übergangsmoment zwischen Leben und Tod. Den Karin Moog mit dem „Doors“-Hit „The End“ von 1967 einleitet: Sie wird im Verlauf des leider nur neunzigminütigen Abends, der sich freilich bei entsprechender Publikumsresonanz mit Zugaben ausbauen lässt wie bei der stehend gefeierten Premiere, noch mehrfach Jim Morrison ihre Stimme leihen.

Texte der Beat-Generation

Ein elektrisierendes Duo: Ensemble-Neuzugang Abenaa Prempeh, die in Leipzig und Florenz Musik studierte und Amy Winehouse mehr als nur ihre Stimme leiht, wird hier vom fabelhaften Victor IJdens begleitet, der ansonsten als Jimi Hendrix unterwegs ist. Foto: Birgit Hupfeld

Ein schmaler, ins Parkett kragender Catwalk teilt die Bühne von Ingrid Pons i Miras: links die vierköpfige Band mit Louisa „Lilou“ Halter, Karsten Riedel, Stefan „Pele“ Götzer und Linda Bockholt, rechts vorn ein Klavier und im Hintergrund eine Folge von fünf goldglänzenden Folienbildern, die beiläufig per Hand verformt werden. Eine periphere Kunstaktion, die keine Aufmerksamkeit erheischt, aber doch einen Akzent setzt in Bezug auf die mit verteilten Rollen gesprochenen biographischen Texte. Die, angeregt von der literarischen Bewegung der Beat-Generation, immer wieder um Drogenerfahrung und Träume, um unbändige Lebensfreude, aber auch um Trauer und Todessehnsucht kreisen.

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Am Freitag, 1. März 2024, um 10 Uhr beginnt der Kartenvorverkauf für den Monat April im Kassenfoyer des Schauspielhauses sowie unter Tel 0234 – 33 33 55 55. Bequemer geht’s über die Homepage schauspielhausbochum.de zum Online-Verkauf im Webshop.

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  • Freitag, 1. März 2024, um 10 Uhr
| Autor: Pitt Herrmann