CDU-Fraktion unzufrieden

Informationspolitik: Resser Wald

Björn Wohlgefahrt: Sprecher der CDU-Fraktion im Umweltausschuss.
Björn Wohlgefahrt: Sprecher der CDU-Fraktion im Umweltausschuss. Foto: CDU

Als unterirdisch bezeichnet der Sprecher der CDU-Fraktion im Umweltausschuss, Björn Wohlgefahrt, die Informationspolitik der Emschergenossenschaft (EG) bezüglich des Resser Wäldchens. Björn Wohlgefahrt: „Während des Emscherumbaus sorgt die EG mit verschiedenen Vorhaben immer wieder für Aufregung innerhalb der Bevölkerung. In diesem Zusammenhang erinnere ich an die seit 2010 existierenden Pläne, das knapp 30 Hektar große Naherholungsgebiet zwischen Emscher und Kanal in eine Auenlandschaft umzubauen. Diesem Vorhaben - auf Herner und Gelsenkirchener Stadtgebiet - hatte die Herner Politik im Mai 2019 im Ausschuss für Umweltschutz einstimmig eine Absage erteilt. In einem von CDU und SPD gestellten Antrag wurde die EG aufgefordert, die Pläne nicht weiterzuverfolgen und den Wald in seinem jetzigen Zustand als Naherholungsgebiet für die Bürger und als Heimat für die heimische Flora und Fauna zu erhalten.

Erst auf Nachfrage der CDU-Fraktion wurden die Mitglieder des Ausschusses für Umweltschutz im vergangenen Monat von der Verwaltung über den aktuellen Stand in dieser Angelegenheit informiert. Demnach wurde der im Mai gefällte Beschluss zum Erhalt des Resser Wäldchens von der Verwaltung erst im Juli an die EG übermittelt, Mitte September 2019 ging dann ein Antwortschreiben im Herner Rathaus ein. Die Stellungnahme der EG-Verantwortlichen, durch die eine Flutung des für unsere Stadt wertvollen Waldgebietes nicht grundsätzlich vom Tisch genommen wird, bezeichne ich als lapidar. Hier bleiben viele ungeklärte Fragen, die viel Raum für Mutmaßungen lassen.

Eine Flutung des Resser Waldes ist mit der CDU-Fraktion unter keinen Umständen zu machen.“

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