Ausstellungseröffnung SPUREN

Herner Künstler der Jahrgänge 1893 - 1945

Spuren - Ausstellung.
Fische - M. Urankar. Foto: Flottmann-Hallen

Am Samstag, 10. März 2018, 17.30 Uhr, eröffnet die Ausstellung SPUREN - Herner Künstlerinnen und Künstler der Jahrgänge 1893 - 1945 in den Flottmann-Hallen Herne, Straße des Bohrhammers 5. Bettina Szelag, Vorsitzende Kultur- und Bildungsausschuss, begrüßt die Gäste. Ekkehard Neumann, Westdeutscher Künstlerbund, hält die Einführungsrede. Ein Busshuttle fährt am 10.2.2018, ab 15 Uhr, von den Flottmann-Hallen zu den weiteren Ausstellungsorten. Die Ausstellung dauert bis zum 15. April 2018. Der Eintritt ist frei.

Während der Rundreise (15 Uhr Abfahrt vom Parkplatz Flottmann-Hallen) erhalten die Teilnehmer eine Stadtführung zu den Ausstellungsorten durch Hans-Jürgen Hagen und Jörg Höhfeld. 1. Station um 15.20 Uhr: die Zeche Unser Fritz, Zur Künstlerzeche 10, Abfahrt der Busse: 15.50 Uhr. 2. Station um 16 Uhr: VHS Galerie, Haus am Grünen Ring, Wilhelmstraße 37, Abfahrt der Busse: 16.30 Uhr. 3. Station um 16.50 Uhr: Städtische Galerie, Karl-Brandt-Weg 11, Abfahrt der Busse: 17.20 Uhr. 4. Station um 17.30 Uhr: Ankunft Flottmann-Hallen.

In den vergangenen Jahren haben die vier Herner Kunstorte (Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Emschertal-Museum, VHS-Galerie und Flottmann-Hallen) gemeinsam Ausstellungen organisiert, die sich mit dem Themenbereich Kunst in Herne auseinandersetzten und zeitgleich in allen Ausstellungshäusern stattfanden. Das Konzept wird nun fortgeführt. In den nächsten Jahren richten sich die Ausstellungen nach den Geburtenjahrgängen der Künstler, die mit Herne verbunden sind. Welchen äußerlichen und künstlerischen Einflüssen unterlagen die jeweiligen Generationen von Kunstschaffenden und kann man dieses im Oeuvre erkennen?

Spuren - Ausstellung.
Collage Relief, K. Rajkowski. Foto: Flottmann-Hallen

Spuren Herner Künstlerinnen und Künstler der Jahrgänge 1893 bis 1945 ist der Titel der ersten Ausstellung in dieser Serie. Es ist gelungen, Werke von 35 Künstlern dafür zusammen zu tragen. Unterschiedlichste Strömungen mit oder ohne Lokalbezug werden facettenreich präsentiert. Beispielhaft steht dafür Anna Mentrup, die Herne als Dorf mit Fachwerkhäusern in Naiver Malerei festgehalten hat oder fotografische Dokumentation von Werner Köntopp, aber auch Albert Kelterbaum, der Bergbaumotive in Linol schnitt. Das Ruhrgebiet der 60er Jahre wird thematisiert durch Robert Imhof und Günter Senge. Expressive Malerei zeichnet Klaus Riechmann aus. Collagen und Materialbilder gibt es von Rolf Pötter und Kasimir Rajkowski.

Für die Kunst im öffentlichen Raum stehen Edmund Schuitz, Jupp Gesing und Heinrich Brockmeier. Für überregionale Aktivitäten mit abstrakteren Kompositionen bzw. für die Konkrete Kunst sind Helmut Bettenhausen, Kuno Gonschior und Heinz–Günter Prager zu nennen. Am Eröffnungstag findet um 17.30 Uhr die offizielle Eröffnung in den Flottmann-Hallen statt. Öffnungszeiten der Ausstellungsorte: Flottmann-Hallen: Di. - So., 14 – 18 Uhr (an Veranstaltungstagen bis 20 Uhr); Städtische Galerie: Di. bis Fr., 10 – 13 und 14 - 17 Uhr / Sa., 14 – 17 Uhr, So., 11 - 17 Uhr, Mo geschlossen - weitere Zeiten nach Vereinbarung; VHS-Galerie: Mo. – Fr., 9 – 20 Uhr; Zeche Unser Fritz: Mi., Sa., 15 – 18 Uhr, So. 14 – 17 Uhr. Die Ausstellung ist an den Ostertagen geöffnet.

Spuren - Ausstellung.
Brigitte Renkert, Augenblicke. Foto: Flottmann-Hallen