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Bogomir Eckers Skulptur am Herner Meer ist jetzt zu Beginn der Emscherkunst-Saison vom Regionalverband Ruhr saniert worden.

Das Werk Bogomir Ecker 'reemrenreh (kaum Gesang)'

Am Emscherkunstweg wird saniert

Dort, wo sich von Castrop-Rauxel aus der Rhein-Herne-Kanal zum „Herner Meer“ verbreitert, befindet sich am Ende der Mole das Kunstwerk „reemrenreh (kaum Gesang)“ von Bogomir Ecker. Zylindrische und kegelförmige gelbe Formen ragen übereinandergestapelt zu einer 23 Meter hohen Konstruktion aus dem Wasser empor, daneben befindet sich eine kleinere Form in Grau.

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Nachts wird die Figurengruppe, die zum Emscherkunstweg gehört, von einer scheinbar herkömmlichen, allerdings mit 16 Metern deutlich höheren Straßenlaterne beleuchtet. Diese Laterne ist jetzt vom Regionalverband Ruhr saniert worden: Der obere Teil des Laternenpfahls und eine neue Leuchte wurden installiert und „reemrenreh (kaum Gesang)“ ist nun auch nachts wieder gut sichtbar. Der kryptische Titel entpuppt sich rückwärts gelesen schlicht als Herner Meer.

Katalog erschienen

Der Emscherkunstweg ist eine öffentliche Sammlung von aktuell 23 Skulpturen und Installationen entlang der Emscher. Jetzt ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der auf 320 Seiten Projektzeitraum von 2019 bis 2024 dokumentiert und die bald 24 Kunstwerke vorstellt. In verschiedenen Gastbeiträgen werden die fünf neuen Arbeiten ausführlicher erläutert. Weitere Essays verorten das Konzept des Emscherkunstwegs in der aktuellen Debatte um Kunst im öffentlichen Raum und thematisieren die Besonderheiten des Projekts als Teil des Emscher-Umbaus und der landschaftlichen Umgestaltung. Neben zahlreichen Werkabbildungen folgt die Fotostrecke „Emscher Walk“ des Künstlers Arwed Messmer dem Verlauf der Emscher. Der Katalog im handlichen DIN-A5-Format ist im Hatje Cantz Verlag erschienen und kann auch als Reiseführer benutzt werden. Er ist in einer deutschen und einer englischen Ausgabe für je 25 Euro im Buchhandel und ausgesuchten Museumsshops unserer Region erhältlich.

Geführte Radtouren

Der Emscherkunstweg, hier das Mosaik „Glück Auf“ am alten Herner Klärwerk an der Stadtgrenze Recklinghausen, erhält in 2022 Zuwachs.

Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit kann man wieder geführte Radtouren buchen. Bis Oktober 2024 findet jeden ersten Sonntag im Monat eine der sechs unterschiedlichen Fahrten statt. Geschulte Guides führen zu je etwa fünf der insgesamt 23 Werke des Emscherkunstwegs und informieren über die Skulpturen, die Emscher und weitere interessante Orte entlang der Strecke. Die Touren sind zwischen 20 und 25 Kilometer lang und bestehen vorwiegend aus flachen Schotter- und Asphaltwegen des Radwanderwegs entlang der Emscher und des Rhein-Herne-Kanals.

Ein eigenes Fahrrad ist Voraussetzung, Teilnehmer mit Elektrofahrrädern müssen sich der Gruppengeschwindigkeit von ca. 14 Stundenkilometern anpassen. Für Rennräder sind die Strecken dagegen eher ungeeignet. Die verschiedenen Startpunkte sind mit dem Öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar, die An- und Abreise ist individuell zu organisieren. Veranstalterin der kostenfreien Kunstradtouren ist die Emschergenossenschaft. Nach einer Anmeldung unter emscherkunstweg.de/kalender bekommen die Teilnehmer alle weiteren Informationen per Mail zugesandt.

Übernachten in Kanalröhren

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Am Hof Emscher-Auen, Rittershofer Straße 170 in Castrop-Rauxel-Ickern, kann jetzt auch übernachtet werden.

Auch „dasparkhotel“ und „dasparkhotel/inside-outsite“ des Künstlers Andreas Strauss sind jetzt wieder buchbar. Im Berne-Park in Bottrop und am Hof Emscher-Auen in Castrop-Rauxel (Stadtgrenze Dortmund-Mengede) stehen insgesamt acht der zu komfortablen Schlafkabinen umgebauten Kanalröhren. Sie sind mit einem Bett für zwei Personen, Tageslichtfenster, Stauraum, Nachttischlampe und Steckdose ausgestattet und können bis 6. Oktober 2024 gegen eine Bearbeitungsgebühr von 20 Euro bezogen werden. Nach der Buchung unter dasparkhotel.net folgen alle weiteren Informationen zur Übernachtung unmittelbar am Emscherkunstweg.

| Quelle: Pitt Herrmann
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