Aktueller Quartalsbericht der Minijob-Zentrale

Geringste Beschäftigtenzahl seit 2004 im gewerblichen Bereich

Impressionen von der Gastrokirmes auf dem Cranger Kirmesplatz, ein Glas Pils.
Minijobs wurden während der Corona-Pandemie besonders in den Bereichen der Gastronomie oder im Einzelhandel reduziert. Foto: Fabian Dobbeck

In ihrem aktuellen Quartalsbericht hat die Minijob-Zentrale jetzt die Beschäftigtenzahlen zum 31. März 2021 veröffentlicht. Danach waren am Ende des ersten Quartals 5.567.771 Minijobber in gewerblichen Berufen tätig. Das waren rund 254.000 weniger als Ende Dezember 2020 und fast 811.000 weniger als vor einem Jahr zu Beginn der Corona-Pandemie.

Wir verzeichnen im gewerblichen Bereich jetzt die geringste Beschäftigtenzahl seit Beginn der Zählung 2004“, so Peggy Horn, Leiterin der Minijob-Zentrale. Sie geht jedoch nicht davon aus, dass dieser Zustand lange andauert: „Mit der Reduzierung von Minijobs konnten Arbeitgeber schnell und flexibel auf das fehlende Arbeitsaufkommen reagieren - insbesondere in den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Bereichen der Gastronomie und des Einzelhandels. Mit dem erwarteten Aufschwung der Wirtschaft gerade in diesen Wirtschaftsbereichen wird im zweiten Halbjahr auch die Zahl der Minijobber schnell wieder ansteigen und sich auf das Vorkrisenniveau einpendeln.“

Nur wenig betroffen von der Krise zeigen sich die Jobs in den Haushalten. Trotz Kontaktverboten und Hygieneregeln ging ihre Zahl seit Beginn der Pandemie nur um rund 11.000 Personen auf jetzt 284.282 Haushaltshilfen zurück. Hier geht es zum kompletten Quartalsbericht.

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