A43-Brücken-Lockdown Thema im Landtag

Nückel (FDP): 'Weitreichende Konsequenzen für Logistikverkehr'

Die Brücke der Autobahn 43 über den Rhein-Herne-Kanal in Herne (NW), am Donnerstag (30.01.2020).
Die Brücke der A43 über den Rhein-Herne-Kanal, die zunächst teilgesperrt wird. Foto: Stefan Kuhn

Der teilweise Brücken-Lockdown auf der A43 (halloherne berichtete) wird Thema im NRW-Landtag, vermeldet der FDP-Landtagsabgeordnete Thomas Nückel in einer Mitteilung von Freitagabend (9.4.2021).

„Das mit der A43-Brücke ist fast ein wortwörtlicher Brücken-Lockdown, möchte man fast scherzen, wenn es nicht so weitreichende Konsequenzen für den Logistik- und Pendlerverkehr hätte – von den enormen Kosten mal ganz abgesehen“, so Thomas Nückel, der Herner Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des NRW-Verkehrsausschusses.

Und weiter: „Ich habe am Freitagmorgen (9.4.2021) diese Problematik als Tagesordnungspunkt (TOP) 1 auf die Tagesordnung des Verkehrsausschusses des Landtags NRW gesetzt. Er tagt am Mittwoch, 14. April 2021, um 13:30 Uhr. Die Experten der Autobahn GmbH des Bundes sollen über den Zustand der Brücke A43 zwischen Kreuz Herne und Kreuz Recklinghausen und die damit verbundenen einschneidenden Konsequenzen berichten. Denn mit den sicher klugen Umleitungsführungen ist es leider noch nicht getan. Es wird weiterer Schritte bedürfen, innerstädtische Schleichwege zu verhindern. Zufällig hatte ich schon für einen anderen TOP den DB-Bevollmächtigten für NRW eingeladen, denn die Bahn wird von auch von den bevorstehenden Maßnahmen betroffen sein".

Thomas Nückel.
Thomas Nückel. Foto: Büro Nückel

Die Bahnlinie nach Münster würde auf Recklinghäuser Gebiet unter der Brücke herführen.

Nückel führt fort: "Insgesamt fürchte ich, dass die auftretenden Probleme die Herausforderungen um die bekanntere Leverkusener Brücke über den Rhein oder die A40-Brücke Neuenkamp in Duisburg übertreffen werden. Die A43 hat die A40 in der Benutzerzahl überholt.“

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