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Ein Schal als Dankeschön an den Gast: Theaterdirektor Marvin Boettcher (unten, 2.v.l.) und Ingrid Kühne (unten, 3.v.l.) zusammen mit dem Ensemble.

Gastauftritt in der Mondpalast-Komödie 'Ronaldo & Julia'

1:0 für Ingrid Kühne

1:0 für Ingrid Kühne! Die bekannte TV-Kabarettistin eroberte am Dienstag (18.6.2024) mit ihrem Gastauftritt in der Kultkomödie „Ronaldo & Julia“ die Herzen der Gäste im Sturm. Auch das Ensemble bereitete der Künstlerin im ausverkauften Mondpalast ein so herzliches Willkommen, dass sich Ingrid Kühne sofort wie zuhause fühlte.

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„Es war einfach FA-BEL-HAFT“, strahlte die fußballbegeisterte Comedienne nach dem Schlussapplaus: „Das war mein erster, aber bestimmt nicht mein letzter Besuch in diesem schönen Theater.“ Theaterdirektor Marvin Boettcher hatte für den Stargast ein besonderes Dankeschön vorbereitet: Er legte Ingrid Kühne den Original-Mondpalast-Fansschal um, verbunden mit einer Spende an die Ingrid-Kühne-Stiftung für Kinder in Not. Boettcher: „Der Abend mit Ingrid Kühne war einfach wunderbar - wie eine gelungene Premiere.“

Trotz Bühnenerfahrung Lampenfieber

Trotz ihrer großen Bühnenerfahrung mit Solo-Auftritten kribbelte bei Ingrid Kühne ein wenig Lampenfieber, denn in einer richtigen Komödie hatte sie schon lange nicht mehr auf der Bühne gestanden. Das Kribbeln legte sich schon bei der Probe mit dem eingespielten Ronaldo & Julia-Cast des Mondpalasts, der Ingrid Kühne freudig in seiner Mitte aufnahm. Vor der Vorstellung war dann sogar noch Zeit, um in der urigen Mondpalast-Garderobe gemeinsam einen Blick auf die EM-Begegnung Türkei - Georgien zu werfen.

In der Schalke-Kneipe: Ingrid Kühne mit Ekki Eumann als Opa Lorenz

Als sich der Vorhang öffnete, mussten die Gäste nicht lange auf Ingrid Kühne warten. Schon beim ersten Auftritt gab's Riesenapplaus - allen voran die zahlreichen Ingrid Kühne-Fans, die in großer Zahl in den Mondpalast gepilgert waren, um ihre Lieblingskünstlerin einmal anders zu erleben. Regisseur Thomas Rech hatte ihr eine passende Rolle in der ersten „Halbzeit“ der Komödie auf den Leib geschrieben, die die Kabarettistin mit Schwung, Humor und einer guten Portion Selbstironie ausfüllte.

Seit Jahren eingefleischter Schalke-Fan

Ingrid Kühne, seit Jahren eingefleischter Schalke-Fan, platzte überraschend in die Schalker Fußballkneipe hinein - ausgerechnet mit der Frage: Habt Ihr ein Borussia-Trikot für mich? Sie habe einen Auftritt in der Dortmunder Nordstadt und wolle dort ein Exempel statuieren: „Ich will dat anziehen und vormachen, dat man dann vor lauter Juckreiz nich mehr vor den Ball treten kann.“

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Die Schalker schlagen ihr vor, sich in der Borussen-Kneipe nebenan nach einem Trikot zu erkundigen. Wenig später kehrt sie zu den Schalke-Fans zurück - ziemlich zerzaust: „Die haben aber auch nich für 10 Pfennig Humor, die Lüdenscheider.“ An der heftigen Reaktion der Schwarz-Gelben sei sie doch selbst schuld, da sie den Dortmundern vorab den Trikot-Gag verraten habe, erklärt Fußball-Opa Lorenz: „Weiße wat, Ingrid. Vielleicht bisse ja witzig, aber schlau ...“ Da fällt ihm Ingrid ins Wort: „Sachet nich, Lorenz. Ich weiß schon: Schlau bin ich nich.“

Vor dem Auftritt EM-Fußball gucken in der Garderobe: (v.li.) Susanne Fernkorn, Rainer Besel, Ingrid Kühne und Heiko Büscher.
Freitag, 21. Juni 2024 | Quelle: Susanne Schübel / JBH