Neue Formate für Herner Künstler

Impressionen vom Livestream aus dem Alten Wartesaal.
Till Beckmann (li) beim Livestream aus dem Alten Wartesaal. Foto: Per Jaeger

Die Corona-Pandemie stellt für viele Menschen in Herne eine schwierige Situation dar. Dazu zählen auch Kulturschaffende, Kulturinstitutionen und die Kreativwirtschaft, denen durch Veranstaltungsabsagen Verdienste wegfallen. Der Fachbereich Kultur der Stadt Herne unterstützt Künstler auf unterschiedlichen Wegen in dieser Zeit - zum Beispiel mit Open Air-Veranstaltungen und digitale Formate als neue Einkommensquellen.

Finanzielle Unterstützung

16 Kulturinstitutionen haben bereits vom Kulturausschuss bewilligte 225.000 Euro Soforthilfen erhalten. Damit sollen besonders Projekte von Einzelkünstlern unterstützt werden. Das Kulturbüro hat bisher 20.000 Euro für die Förderung von Einzelprojekten in die Hand genommen. Auch die Kulturinitiative Herne e.V. hat in einem ersten Schritt 20.000 Euro für Projekte von Kulturinstitutionen zur Verfügung gestellt. Durch diese institutionelle Förderung und Projektförderung wurden an die 100 Kreative unterstützt.

Digitale Angebote

Es wurden bereits Videos in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Till Beckmann und dem Kameramann Young-Soo Chang über das Schloss Strünkede produziert (halloherne berichtete). Weitere Videos über das Heimatmuseum Unser Fritz und Themen der Stadtbibliothek werden folgen. Regelmäßig werden aus dem Alten Wartesaal nun Livestreams von Veranstaltungen gesendet.

Viele weitere digitale Angebote vom Kulturbüro, dem EmschertalMuseum, dem Stadtarchiv, der Musikschule und der Stadtbibliothek sind in Planung

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