Dienstleistungspark kompakt

Pläne für Wohnen und Arbeiten in Baukau optimiert

Visualisierung Dienstleistungspark Schloss Strünkede.
Visualisierung Dienstleistungspark Schloss Strünkede. Foto: List Develop Commercial

Am Donnerstag (31.10.2019) wurden die überarbeiteten Pläne für den Dienstleistungspark Schloss Strünkede vorgestellt. Alles soll kompakter werden als zunächst geplant. Von den 414 geplanten Studenten-Wohnungen (halloherne berichtete) sollen jetzt nur rund 120 gebaut werden. Auch die Zahl der Wohnungen wurde heruntergesetzt. 90 Wohnungen statt 120, hieß es am Mittwoch. Der Mix aus Dienstleistungen, Geschäften und Wohnen plus Parken soll aber bleiben. Die geplanten fünfstöckigen Büroflächen sowie ein dreigeschossiges Ärztehaus, jeweils ab dem ersten Obergeschoss, bleiben bestehen.

„Damit reagieren wir auf gesellschaftliche Trends, wir haben die Bausteine für den Dienstleistungspark optimiert", sagte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, der die Pläne zusammen mit Michael Garstka und Sebastian Grochowiak, von der LIST Develop Commercial, vorstellte. Die Firma hatte 2017 den Auftrag zur Projektentwicklung bekommen. Auf 24.000 Quadratmetern soll der Dienstleistungspark entstehen. „Wir hoffen, dass wir den Spatenstich für die Bauarbeiten Mitte 2020 setzen können und dass die Bauarbeiten Ende 2021 oder Anfang 2022 beendet sind", sagte Geschäftsführer Michael Garstka.

„Kurze Wege von der Wohnung zur Arbeit, zum Einkaufen oder zur Kindertagesstätte, dass ist der Kern des Projektes", so Holger Stoye, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne. Für die Einkäufe soll es einen Supermarkt auf 1.800 Quadratmetern geben, einen Discounter auf 1.200 Quadratmetern und eine Drogerie auf 650 Quadratmetern.

v.l. Achim Wixforth (Leiter Stadtplanung), Michael Garstka, Stadtdirektor Dr. Hans Werner Klee, Dr. Frank Dudda, Sebastian Grochowiak, Holger Stoye.
v.l. Achim Wixforth (Leiter Stadtplanung), Michael Garstka, Stadtdirektor Dr. Hans Werner Klee, Dr. Frank Dudda, Sebastian Grochowiak, Holger Stoye. Foto: Philipp Stark, Stadt Herne

„Die Zahl der Wohnungen und Apartments wurde zugunsten von Büro-Räumen, Anwaltskanzleien oder Arztpraxen verringert", so Garstka. Geplant sei auch eine Gastronomie auf einer Fläche von bis zu 200 Quadratmetern. „Wir möchten gerne einen lokalen Gastronomen in den Park holen und keine Kette", so der Geschäftsführer.

Ob die Bauarbeiten vom Projektentwickler List durchgeführt oder ob lokale Bauunternehmer beauftragt werden, das würde im Moment verhandelt, hieß es bei der Vorstellung. „Bei der Planung und Umsetzung des Projektes fokussieren wir uns auf das Herner Leitmotiv Mit Grün. Mit Wasser. Mittendrin", so Hernes Oberbürgermeister Dudda abschließend.

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