Befragung zu Sicherheit und Gewalt

Aufruf zur anonymen Teilnahme

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Sicherheit und Gewalt in NRW - jetzt wird hingeschaut. Foto: Carola Quickels Foto: halloherne

Die Dunkelfeldstudie zu Gewalt gegen Mädchen, Frauen, Jungen und Männer ist am Dienstag (20.8.2019) gestartet. Erstmals wird in NordrheinWestfalen eine repräsentative Befragung über Gewaltkriminalität - unabhängig vom Anzeigeverhalten der Opfer oder späteren Strafverfahren - durchgeführt und das Sicherheitsempfinden erfasst. Ein Ankündigungs-Schreiben zur Befragung Sicherheit und Gewalt in Nordrhein-Westfalen ging auch an Bürger aus Herne. Der Versand des Schreibens ist der Startpunkt der Befragung und dient dazu, die ausgewählten Personen über die Studie zu informieren. In einem zweiten Schritt werden vom 2. bis 13. September 2019 die Fragebögen und ein Begleitschreiben mit Bearbeitungshinweisen übermittelt.

Tanzend gegen Gewalt gegen Frauen.
Bei der Veranstaltung One Billon Rising: Tanzen für Gewalt gegen Frauen. Foto: Veranstalter

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die Studie dient uns als Scheinwerfer, um das Dunkelfeld bei der Gewalt gegen Mädchen, Frauen, Jungen und Männern auszuleuchten. Mit der Dunkelfeldstudie werden wir das bisher bekannte Bild zur Sicherheitslage, Präventionsarbeit und zum Opferschutz um ein wertvolles Mosaik ergänzen. Wir sind dabei auf die Teilnahme der Bürger aus Herne angewiesen und bitten alle Befragten um Unterstützung. Mit ihren Antworten liefern sie einen wesentlichen Beitrag, um zukünftig die Sicherheits- und Präventionsarbeit in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Die Ergebnisse kommen der gesamten Bevölkerung in unserem Land zugute.“

Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die nachweislich verbesserte Kriminalitätslage bei uns in NordrheinWestfalen ist die eine Sache. Das Empfinden der Bürger die andere. Wir müssen nicht nur für eine bessere objektive Sicherheit sorgen, sondern wir müssen den Menschen auch die Angst nehmen, Opfer einer Straftat werden zu können. Es bringt doch nichts, wenn es auf dem Papier sicher ist, die Leute aber Sorgen haben, wenn sie die eigenen vier Wände verlassen. Um dieses Problem anzupacken, müssen wir wissen, wo sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen unsicher fühlen. Deshalb fragen wir nach. Wir bauen nun darauf, dass viele Bürger an der Befragung teilnehmen und uns helfen, Licht ins Dunkel zu bringen.“

Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda sagt dazu: „Herne ist objektiv gesehen eine sichere Stadt. Klar ist aber auch, dass nicht jedes Gewaltverbrechen zur Anzeige gebracht wird. Daher begrüße ich die Dunkelfeldstudie. Sie trägt dazu bei, Herne noch sicherer zu machen und die Prävention zu verbessern.“

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