Wegeverbindung in den Uhlenbruch

EG signalisiert Zustimmung zum Erhalt

Ortsbegehung mit Bezirksbürgermeister Mathias Grundert, dem Chef der Emschergenossenschaft, Prof. Dr. Ulrich Pätzel, und Anwohnern am Uhlenbruch - hier wird die Wegeverbindung diskutiert.
Bezirksbürgermeister Mathias Grundert und der Chef der Emschergenossenschaft, Prof. Dr. Ulrich Pätzel. Foto: Privat

Safi Thoma - engagierte Bürgerin und Anwohnerin - lässt nicht locker: Seit Wochen wirbt Sie bereits für den Erhalt einer überaus beliebte Wegeverbindung von der Industriestraße in den Uhlenbruch, die nach den Plänen von Emschergenossenschaft (EG) und Stadt eigentlich gekappt werden sollte. Eher durch Zufall erfuhr sie davon und hat mit ihrer Initiative und ihren zahlreichen Mitstreitern Verbündete in der Bezirksvertretung Sodingen gefunden.

Ortsbegehung mit Bezirksbürgermeister Mathias Grundert, dem Chef der Emschergenossenschaft, Prof. Dr. Ulrich Pätzel, und Anwohnern am Uhlenbruch - hier wird die Wegeverbindung diskutiert.
Wegeverbindung am Uhlenbruch. Foto: Privat

So stimmte am Mittwoch (3.6.2020) die Bezirksvertretung Sodingen einstimmig einem von Ernst Schilla (SPD) formulierten gemeinsamen Prüfauftrag von SPD und CDU zu, der nun klären soll, in welcher Form ein Erhalt der Wegeverbindung am sinnvollsten zu realisieren ist: Geprüft werden soll inwieweit eine bachaufwärts geplante – und von den Anwohnern als wenig sinnvoll erachtete – Brücke von der Emschergenossenschaft nicht einfach hierhin verlegt oder um ein weitere Brücke ergänzt werden kann oder ob alternativ eine etwas weniger ausgebaute Wegeverbindung mithilfe von Trittsteinen eine denkbare und naturnahe Alternative darstellen würde.

Ortsbegehung mit Bezirksbürgermeister Mathias Grundert, dem Chef der Emschergenossenschaft, Prof. Dr. Ulrich Pätzel, und Anwohnern am Uhlenbruch - hier wird die Wegeverbindung diskutiert.
Ortsbegehung mit Anwohnern am Uhlenbruch - hier wird die Wegeverbindung diskutiert. Foto: Privat

Grünes Licht für eine entsprechende Planänderung gab überraschend vorab der Chef der Emschergenossenschaft, Prof. Dr. Ulrich Pätzel, bei einem gemeinsamen Termin vor Ort mit dem Sodinger Bezirksbürgermeister Mathias Grunert. Auch er erkannte an, dass die tatsächliche Nutzung durch die zahlreichen Spaziergänger und Hundehalter ein starkes Argument ist, um die Wegeverbindung an dieser Stelle dauerhaft zu erhalten. Inwiefern an der anderen Stelle eine zweite Brücke, eine Trittsteinlösung oder ein Wegfall der Wegeverbindung mehr Sinn macht, kann nun auf Arbeitsebene geklärt werden.

Safi Thoma freut sich auf jeden Fall über den Erfolg ihrer Initiative und die positive Resonanz, die ihr Engagement bei den anderen Hundehaltern, Spaziergängern, aber vor allem auch in der Bezirksvertretung Sodingen gefunden hat. Und auch Bezirksbürgermeister Mathias Grunert stellt klar: „Auch wenn die Schneise zur Vorbereitung des zukünftigen Bachbretts momentan brutal aussieht, wird hier sicherlich in wenigen Jahren wieder ein kleines Naturidyll entstanden sein, das auch entsprechend erlebbar bleiben soll. Wichtig ist es Spaziergänger, Hundehalter und Anwohner mitzunehmen und diese viel genutzte Wegeverbindung – in welcher Form auch immer – zu erhalten. Ob am Ende dann sogar zwei Brückenbauwerke möglich sind, gilt es nun zu klären.“

Ortsbegehung mit Bezirksbürgermeister Mathias Grundert, dem Chef der Emschergenossenschaft, Prof. Dr. Ulrich Pätzel, und Anwohnern am Uhlenbruch - hier wird die Wegeverbindung diskutiert.
Wegeverbindung am Uhlenbruch. Foto: Privat