vhs-Ferienprogramm für ukrainische Kinder

Für 30 Kinder wurde die Wartezeit auf den Schulstart verkürzt

Die VHS Herne bot ein Ferienprogramm für ukrainische Kinder.
Die VHS Herne bot ein Ferienprogramm für ukrainische Kinder - dabei wurde gemalt, die Sprache gelernt und Klavierspielen geübt. Foto: Thomas Schmidt, Stadt Herne

Nach den Osterferien sind am Montag (25.4.2022) viele Kinder ukrainischer Geflüchteter in ihren neuen Schullalltag in Herne gestartet. In der vhs Herne konnten sie vom 11. bis 22. April ein besonderes Ferienprogramm erleben. Während des Projekts „talentCAMPus“ des Deutschen Volkshochschul-Verbands hat die vhs dafür mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Herne und der Musikschule Herne kooperiert.

Bis zu 30 Grundschulkindern wurde die Wartezeit auf ihren Schulstart mit dem Ferienprogramm verschönert. In der VHS lernten sie täglich in drei Unterrichtsstunden die deutsche Sprache kennen und übten erste Sätze in der Frühstückspause.

Eltern erkundigten sich

Viele Eltern blieben in den ersten Tagen an ihrer Seite und erkundigten sich selbst über die Abläufe in Deutschland. Kommuniziert wurde auf Deutsch, Englisch oder Russisch. Eine russisch-sprechende Teilnehmerin eines hohen Deutschkurses der VHS, die sich freiwillig in den Unterrichtszeiten für die Kinder und auch für die Eltern zur Verfügung stellte, leistete Übersetzungshilfe.

Die VHS Herne bot ein Ferienprogramm für ukrainische Kinder.
Die VHS Herne bot ein Ferienprogramm für ukrainische Kinder. Foto: Thomas Schmidt, Stadt Herne

„Die Verständigung lief aber auch mit Händen und Gesten, Lachen und Kopfschütteln, Malen und Klatschen, Sitzen und Bewegung“, berichtet die stellvertretende VHS-Leitung Elisabeth Schlüter. Neben den Deutschstunden wurde den Kindern täglich drei Stunden Kreativprogramm geboten, sodass nicht nur Klavierspielen und Rhythmus geübt wurde, sondern auch gemalte Kunstwerke entstanden. Beides beeindruckte bei der Abschlussfeier am Freitag, 22. April, Kinder, Eltern und Kursleitungen. Ganz im Sinne des Projekts „talentCAMPus“ wurde das ein oder andere kreative Talent entdeckt.

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