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Freuen sich auf die Moderinisierung (v.l.): Oliver Wittke, Vorstandssprecher beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land NRW, Dorothee Wasel, Bahnhofsmanagerin der DB für den Raum Essen, Marcel Dotschkal, Servicemitarbeiter der DB, Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne, Thorsten Steinkamp, Projektleiter

Deutsche Bahn und VRR investieren 25 Millionen Euro

Spatenstich zur Erneuerung des Hauptbahnhofs

Die Deutsche Bahn (DB) packt die Modernisierung des Hauptbahnhof Wanne-Eickel an. In dieser Woche haben die Bauteams mit den Arbeiten an den Bahnsteigen, den Treppenaufgängen und der Personenunterführung gestartet. Bei einem feierlichen Spatenstich haben Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land NRW, Oliver Wittke, Vorstandssprecher beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Dorothee Wasel, Bahnhofsmanagerin der DB für den Raum Essen, sowie Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne, den Auftakt der Modernisierung gefeiert. Insgesamt investieren der VRR und die Deutsche Bahn im Rahmen der Modernisierungsoffensive 3 rund 25 Millionen Euro in die Komplett-Erneuerung des Bahnhofs.

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Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land NRW, macht deutlich: „Der Bahnhof Wanne-Eickel wird jetzt ein attraktives Eintrittstor in die Stadt. Dadurch machen wir das Reisen nicht nur einfacher, sondern deutlich attraktiver. Ein wichtiger Baustein, um die Verkehrswende weiter voranzutreiben und den Zugang zur Bahn als klimafreundliches Verkehrsmittel attraktiver zu machen.“

Dem kann sich Dorothee Wasel, Bahnhofsmanagerin der DB für den Raum Essen, nur anschließen: „In Wanne-Eickel schaffen wir deutliche Verbesserungen. Durch die Modernisierung wird der Bahnhof fit gemacht für die Zukunft – und der Aufenthalt wird deutlich angenehmer. Das gilt insbesondere für Fahrgäste, die auf barrierefreies Reisen angewiesen sind. Kurzum: Durch die Modernisierung wird die Station schön, barrierefrei und angenehm.“

Modernisierung im Detail

Die Baufachleute erneuern alle Bahnsteige am Hauptbahnhof. Die Bahnsteige zu den Gleise 1/2 und Gleis 7b/8b erhalten eine Länge von rund 215 Metern. Die Bahnsteige zu den Gleisen 3/4 und 5/6 werden auf 395 Meter angepasst. Um einen stufenfreien Einstieg in die Züge zu ermöglichen, haben die Bahnsteige weiterhin eine Höhe von 76 Zentimetern. Zudem installieren die Bauteams neue Sitzbänke, Vitrinen und Abfallbehälter. Dadurch verbessert sich die Aufenthaltsqualität auf dem Bahnsteig deutlich. Außerdem entstehen zwei neue Wetterschutzhäuser. Am Bahnsteig zu den Gleisen 1/2 entfernt die DB das bestehende Dach und baut ein neues, 30 Meter langes Dach, damit Reisende vor Regen geschützt sind.

Die Rundum-Erneuerung des Bahnhofs findet auch in der Personenunterführung statt. Hier werden die Treppenanlagen komplett erneuert. Ein neues Blindenleitsystem, das vom Bahnhofsgebäude in die Unterführung führt, unterstützt Reisende mit Sehbehinderungen auf ihrem Weg zum Bahnsteig. Darüber hinaus installieren die Baufachleute im Bahnhofsgebäude einen neuen, ca. 75 Zoll großen Zug-Info-Monitor. Auf diesem sehen Fahrgäste beim Betreten des Bahnhofs alle Informationen zu den nächsten abfahrenden Zügen. Nach Abschluss der Modernisierung erhält der Bahnhof die neue Bezeichnung „Herne–Wanne-Eickel Hbf“.

„Ich freue mich darüber, dass die Deutsche Bahn in den Hauptbahnhof unserer Stadt investiert und die Bahnsteige und Zugänge dorthin modernisiert. Wir sind zuversichtlich, dass auch die Fassade bald aufgewertet wird. Als geplanter Startpunkt der Seilbahn zum Blumenthal-Gelände hat der Hauptbahnhof für uns eine zentrale Funktion als Mobilitätshub und als Tor zum Zukunftsquartier Wanne“, sagt Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.

Oliver Wittke, Vorstandssprecher beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), weiß um die Wichtigkeit einer modernen Infrastruktur. „Reisende wissen: Moderne Infrastruktureinrichtungen sind wichtig, damit alle Menschen gerne und problemlos die Bahn nutzen können. Um die öffentliche Mobilität für die Zukunft zu rüsten und mehr Menschen für einen Umstieg vom eigenen Pkw auf Bus und Bahn zu begeistern, fördern wir den Ausbau und die Modernisierung von Bahnhöfen, so auch hier in Wanne-Eickel“, Oliver Wittke

Auswirkungen für Reisende

Im Zuge der Bauarbeiten kommt es zu Einschränkungen am Bahnhof. Während der Modernisierung der Personenunterführung verringert sich die Durchgangsbreite. Auch an den Bahnsteigen kommt es zu Beschränkungen: Die Bahnsteige 2 (Gleise 3/4) und 3 (Gleise 5/6) werden nacheinander halbseitig gesperrt. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, wechseln die Bauteams ab November zu Bahnsteig 4 (Gl. 7/8). Hier ist eine Sperrung des gesamten Bahnsteigs notwendig. Ab Januar 2025 wird Bahnsteig 1 (Gleis 1/2) komplett erneuert. Um einen Zugang zu den Bahnsteigen 2 und 3 zu ermöglichen, errichtet die DB provisorische Treppenzugänge. Über diese gelangen Reisende zu den Bahnsteigen. Die Aufzüge in der Unterführung stehen wie gewohnt zur Verfügung, so dass Reisende auch barrierefrei zu den Bahnsteigen gelangen. Während der Bauarbeiten halten Züge jeweils an anderen Bahnsteigen. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Eisenbahnverkehrsunternehmen enthalten und werden auch über Aushänge an den Bahnsteigen bekanntgegeben.

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Die DB geht davon aus, dass die Arbeiten im Sommer 2025 abgeschlossen sind.

| Quelle: Deutsche Bahn AG
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