Sobieski zu Wahlprüfsteinen des ADFC

Stellungnahme

Udo Sobieski, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.
Udo Sobieski. Foto: SPD Fraktion

Der SPD-Spitzenkandidat für den Rat, Udo Sobieski, nimmt wie folgt Stellung zu den Wahlprüfsteinen des ADFC:

„Hinsichtlich der Mobilität in unserer Stadt haben wir uns als SPD viele Ziele gesetzt, die wir in der kommenden Legislaturperiode umsetzen wollen. Neben der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und der Forderung nach mehr Attraktivität für das Radfahren insgesamt, konzentrieren wir uns selbstredend auch auf den Ausbau des ÖPNV – auch mit dem Fokus auf die Region – und auf mehr Sicherheit für FußgängerInnen. In unserem Wahlprogramm wird das Thema Mobilität hervorgehoben und nimmt aufgrund des Umfanges, nicht zuletzt wegen der Vorhaben hinsichtlich des Radverkehrs, einen großen Raum ein.

Es gibt aber auch viele Überschneidungen mit anderen Themengebieten, die hinsichtlich der Überprüfung der Wahlprüfsteine eine Rolle spielen. Ein Umdenken in der alltäglichen Mobilitätsfrage ist aus Gründen des Klimaschutzes unverzichtbar. Wir stehen für eine umwelt- und klimaschonende Mobilität, die die vielfältigen Interessen und Bedürfnisse der Herner Bürger berücksichtigt und sozial gerecht ist.

Hierbei setzen wir auf Überzeugung, nicht auf Bevormundung. So lautet unsere Präambel zum Thema Mobilität im Wahlprogramm. Wie bereits erwähnt, wollen wir die Attraktivität des Radfahrens steigern. Dies soll in enger Abstimmung mit den BürgerInnen geschehen, sodass Lücken im Radwegenetz geschlossen werden können. Fahrradstraßen und Protected Bike Lanes sollen eingerichtet werden. Die vom ADFC vorgeschlagenen Verlängerungen von Radwegen beziehungsweise Infrastrukturmaßnahmen sind zu überprüfen. Sollten diese möglich und im Sinne der Bürger umsetzbar sein, werden wir uns dafür einsetzen."

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