Skiba baut Berta-Schulz-Quartier

Visualisierung des Berta-Schulz-Quartiers.
Visualisierung des Berta-Schulz-Quartiers. Foto: Skiba Wohnbau

An der Karlstraße in Wanne-Eickel will die Herner Wohbaugesellschaft Skiba ein großangelegtes Bauprojekt realisieren, mit Namen Berta-Schulz-Quartier. Auf dem 7.500 Quadratmeter großen ehemaligen Gelände der Josefschule und der Jugend-Verkehrs-Schule soll eine mehrzügige Kita, Mietwohnungen, ein Seniorenheim und ein Café entstehen. Im halloherne-Interview erläuterte Geschäftsführer Helmut Skiba am Donnerstag (14.3.2019) die genauen Pläne.

Helmut Skiba.
Helmut Skiba. Foto: Skiba Wohnbau

Wie ist die Idee zu dem Projekt entstanden?

Helmut Skiba: Im Rahmen der Stadtsanierung Wanne-Eickel ist uns von der Stadt Herne das Grundstück an der Karlstraße angeboten und verkauft worden. Das passierte zeitgleich mit der Entscheidung der Arbeiterwohlfahrt (AWO), das Else-Drenseck-Heim umzubauen. Das Heim ist in die Jahre gekommen und hat zuviele Mehr-Bett-Zimmer. Das bestehende Heim soll radikal umgebaut werden, deshalb braucht die AWO Ersatzraum. So ist von der AWO der Wunsch geäußert worden: 'Skiba, kannst Du uns hier, in Wanne-Eickel, nicht ein Pflegeheim bauen, das möglichst innerhalb der nächsten 18 Monate fertig ist, damit wir Personal und Leute von Herne nach Wanne-Eickel in das neue Haus schicken können. Dann können wir in Ruhe das Heim umbauen.'

Wie weit ist die Genehmigung für das Berta-Schulz-Quartier?

Wir stehen kurz vor einem Bauantrag. Die gesamte Planung ist sehr intensiv und hilfreich vom Baudezernenten Karlheinz Friedrichs und Stadtdirektor Dr. Hans Werner Klee begleitet worden. Dafür kann man sich nur bedanken. Wir hoffen, dass wir Mitte des Jahres 2019 mit den Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt beginnen können, das ist das Pflegeheim. Der zweite Bauabschnitt beinhaltet eine fünfzügige Kinder-Tagesstätte, eine Tagespflege und 20 betreute Altenwohnungen. Mit dem zweiten Bauabschnitt werden wir - so Gott will - Ende 2019 beginnen. Das Gesamt-Investment liegt bei 16,5 - 17 Millionen Euro. Das Quartier wird autofrei und öffentlich zugängig sein. Der Außenbereich ist fußläufig, so dass die Parkanlagen allen Besuchern zur Nutzung dienen.

Welche Besonderheiten müssen beim Bau berücksichtigt werden?

Dem Dezernenten war der Umweltgedanke bei dem Projekt sehr wichtig. Das Gelände hat einen sehr intensiven Baumbestand. Daher muss eine Planung entwickelt werden, die nach Möglichkeit diese alten Bäume behält. Außerdem sollen alle Dächer begrünt werden. Alle Gebäude sollen mit einem Voll-Wärmeschutz und Energie-Rückgewinnugsanlagen, auf dem neuesten Stand der Technik, gebaut werden. Das war eine Forderung der Stadt - und das wollen wir auch tun.

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