Schaltanlagen-Neubau geht in die nächste Phase

Stadtwerke Herne erreichen erstes Etappenziel

In der neuen Schaltanlage der Stadtwerke Herne am Grenzweg wurde jetzt mit dem Einbau der Schalttechnik begonnen.
In der neuen Schaltanlage der Stadtwerke Herne am Grenzweg wurde jetzt mit dem Einbau der Schalttechnik begonnen. Foto: Stadtwerke Herne

Das wohl seit langem bedeutendste Projekt für die sichere Stromversorgung in Herne hat das erste Etappenziel erreicht. Das Gebäude für die neue 10.000-Volt-Schaltanlage der Stadtwerke ist keine sieben Monate nach dem ersten Spatenstich fertiggestellt. Nahtlos gingen die Arbeiten am Dienstag, 14. September, in die nächste Phase über: Am Grenzweg wurden die ersten Teile der Schaltanlage angeliefert.

„Die Schaltanlage ist das technische Herzstück des Neubaus“, erläutert Andreas Krause, Leiter des Netzbetriebs bei den Stadtwerken. „Sie ist mit neuester Schalt- und Steuerungstechnik ausgestattet und kann komplett fernüberwacht und -gesteuert werden.“ Mit ihren 65 Feldern versorgt die Anlage künftig gut ein Drittel des gesamten Stadtgebiets und ist auch auf Leistungssteigerungen im Zuge einer weiteren Elektrifizierung der Energiewende ausgerichtet.

Im Frühjahr war die rund 500 Quadratmeter große, fugenfreie Bodenplatte gegossen worden. Sie hat längliche Aussparungen, durch die später die Stromleitungen ins Kellergeschoss geführt werden. Über diesen Bodenöffnungen wird in den kommenden Wochen die rund 60 Tonnen schwere Schaltanlage installiert. „Danach kommt die spannendste Phase für unsere Leute“, fährt Krause fort. „Ohne Unterbrechung der Stromversorgung muss jedes einzelne Kabel von der alten an die neue Anlage angeschlossen werden.“

Die Stadtwerke investieren fast fünf Millionen Euro in das Projekt. Mitte des kommenden Jahres soll die Anlage fertiggestellt sein, die trotz des strengen Winterwetters im Februar noch voll im Zeitplan liegt.

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