Neues aus der Nephrologie

Fachveranstaltung im Marien Hospital Herne

Zu diesen Themen informierte unter anderem Prof. Dr. Timm Westhoff (2. v.r.).
Zu diesen Themen informierte unter anderem Prof. Dr. Timm Westhoff (2. v.r.). Foto: St. Elisabeth Gruppe

Am Samstag (7. Mai 2022) informierten Prof. Dr. Timm Westhoff, Direktor der Medizinischen Klinik I – Allgemeine Innere, Nephrologie und Hypertensiologie, Gastroenterologie, Pneumologie des Marien Hospital Herne und weitere Fachmediziner zu aktuellen Entwicklungen in der Nephrologie. Die Veranstaltung fand vor Ort im Marien Hospital Herne statt und wurde digital über die Plattform Zoom übertragen.

„Der Austausch unter Fachkollegen – digital und in Präsenz - während des 9. Nephrologie Updates ist ein wichtiger Bestandteil, um die Diagnose und Therapie von nephrologischen Erkrankungen kontinuierlich zu optimieren“, sagt Prof. Westhoff und fasst so die Bedeutung der jährlichen Fortbildungsveranstaltung zusammen. In verschiedenen Vorträgen informierten die Fachmediziner zu aktuellen Therapiestandards und Entwicklungen auf den Gebieten der Nephrologie, Hypertensiologie und Transplantationsmedizin.

Im Fokus standen z. B. neue medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten bei der Lupusnephritis, einer Autoimmunerkrankung mit Nierenbeteiligung, der renalen Anämie, einer Blutarmut die durch eine eingeschränkte Nierenfunktion ausgelöst wird und der ANCA-Vaskulitis. Dabei handelt es sich um Entzündungen der Blutgefäße, die zu Schädigungen von Organen wie den Nieren führen können. Darüber hinaus war die chronische Dialysetherapie und damit verbundene Herausforderungen Gegenstand der Veranstaltung. Pandemiebedingt wurde auch die Bedeutung einer Covid-19-Infektion und ihre Folgen für nephrologische Patienten diskutiert. Aktuelle Entwicklungen in der Transplantationsmedizin und der Shunt-Chirurgie bildeten den Abschluss der Veranstaltung.

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