Erweiterungsbau mit zwölf Räumen und Gebäude für OGS und Mensa
Neubau der Michaelschule feierlich eingeweiht
Im Rahmen einer Feierstunde am Donnerstag (9.7.2026) haben die Schulgemeinde der Wanner Michaelschule und Vertreter der Stadt Herne gemeinsam den Abschluss der mehrjährigen Umbau- und Modernisierungsarbeiten (halloherne berichtete) begangen. Neben einer Erweiterung des zur Verfügung stehenden Schulraums wurden zusätzliche OGS-Kapazitäten geschaffen. Der neue Schulbau erfüllt alle pädagogischen und technischen Anforderungen für einen modernen Unterricht.
Für Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda ist das damit abgeschlossene Schulbauprojekt ein wichtiges Puzzlestück der Herner Stadtentwicklungsstrategie: „Wir wollen Herne zu einer modernen europäischen Großstadt entwickeln. Deshalb freuen wir uns auch so darüber, dass künftig gleich mehrere Hochschulen und Forschungseinrichtungen in unserer Stadt zuhause sein werden.“
'Bildungssystem vor Ort braucht einen guten Unterbau'
Weiter führt er aus: „Damit wir damit auf Dauer erfolgreich sind, braucht es im Bildungssystem vor Ort aber einen entsprechend guten Unterbau. Die neue Michaelschule bietet dafür die besten Voraussetzungen. Insofern ist sie nicht nur eine wichtige Investition in die Lebenschancen unserer Kinder, sondern in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt insgesamt.“
Konkret sind in einem neuen zweigeschossigen Erweiterungsbau inklusive Aufzug zwölf Unterrichts- und Betreuungsräume entstanden. Hinzu kam ferner ein neues Gebäude, in dem die OGS-Räume und die Schulmensa inklusive Speiseraum untergebracht sind. Im Bestandsgebäude wurden schließlich das Lehrerzimmer, ein Besprechungsraum sowie Büroräumlichkeiten neu geschaffen. Zudem erhielt die Schule aus Mitteln des Digitalpakts Digitaltafeln in allen Klassenräumen.
Bauzeit: Zweieinhalb Jahre
„Mit diesem Umbau ist die Schule nun bestmöglich aufgestellt, als vierzügige Grundschule einen wichtigen Beitrag für gelingende Bildungsbiografien insbesondere im Stadtbezirk Wanne zu leisten“, freut sich Hernes Schuldezernent Andreas Merkendorf: „Von dieser Warte aus besehen hat sich die insgesamt zweieinhalb Jahre andauernde Bauzeit parallel zum Schulbetrieb bei allen damit für die Schulgemeinde verbundenen Unannehmlichkeiten auf jeden Fall gelohnt.“
Neben den pädagogischen Anforderungen zeigt sich die Stadt Herne auch in baufachlicher wie wirtschaftlicher Hinsicht sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Die Baumaßnahme hat auch in energetischer und gestalterischer Hinsicht den gegenwärtigen Anforderungen Rechnung getragen: Wir haben die Schule mit einer abgeschlossenen und überdachten Fahrradabstellanlage und durchgehend begrünten Dachflächen geplant“, so Hernes Immobiliendezernent und Kämmerer Marc Alexander Ulrich im Vorfeld der Veranstaltung.
Neue offizielle Schulstraße seit Herbst 2025
Zudem ist die Straße, über die die Michaelschule erschlossen ist, seit Herbst 2025 zum Schutz der Kinder offiziell als Schulstraße ausgewiesen (halloherne berichtete). Er fügt an: „Besonders erfreut bin ich mit Blick auf den städtischen Haushalt, dass die Kosten der Baumaßnahme letztlich unter der vorherigen Kalkulation liegen.“
Die Michaelschule existiert seit 1974. 2011 wurde sie erstmalig baulich ertüchtigt. Mit der Entscheidung zum vierzügigen Ausbau wurde eine grundlegende Neugestaltung erforderlich. Neben den Unterrichts- und Betreuungsräumen bestehen auch eine Turn- und eine Schwimmhalle.
Im jetzt endenden Schuljahr zählte die Schule insgesamt 435 Schüler. Nachdem die große Schulgemeinde bereits 2024 anlässlich des 50. Schuljubiläums Grund zu feiern hatte, liefert die Fertigstellung des Bauvorhabens nun einen weiteren Grund: Die Schule ist für die Zukunft bestmöglich aufgestellt, was sich auch in den Zahlen der Schulentwicklungsprognose spiegelt: Bei Eltern und Kindern ist die Michaelschule ebenso beliebt wie entsprechend bei der Schulwahl nachgefragt.