Hospizdienst begrüßt sieben „Corona-Zwerge“

Ehrenamtliche Sterbebegleitung erfolgreich gestartet

Sieben Herner bilden sich für die ehrenamtliche Sterbebegleitung weiter.
Sieben Herner bilden sich für die ehrenamtliche Sterbebegleitung weiter. Foto: Ambulanter Hospizdienst Herne

Trotz Maske und Mindestabstand gemeinsam fürs Ehrenamt lernen: Beim Ambulanten Hospizdienst Herne hat das geklappt. Sieben Ehrenamtliche absolvierten im ersten Halbjahr 2020 das Basismodul des neu gestalteten Vorbereitungskurses, durch den zukünftige Sterbebegleiter für ihre Aufgabe qualifiziert werden. Den erfolgreichen Abschluss feierten die engagierten Frauen und Männer, die sich augenzwinkernd den Titel „Die 7 Corona-Zwerge“ gegeben haben, jetzt im Pavillon von „Wohnen im (Un)Ruhestand“ an der Dornstraße.

„Walk & Talk“ im Schlosspark Strünkede

„Alle wollen weitermachen“, freuten sich die Koordinatorinnen Karin Leutbecher, Karola Rehrmann und Annegret Müller, die mit den Teilnehmenden in Pandemie-Zeiten neue Wege des Lernens und der Begegnung beschritten. So begann zum Beispiel der Dialog der „Neuen“ mit bereits erfahrenen Ehrenamtlern bei strahlendem Sonnenschein als „Walk & Talk“ mit Abschluss auf der großen Wiese am Schloss Strünkede.

„Lernexperiment“ mit Präsenz- und Online-Phasen

Schon bald geht das „Lern-Experiment“ in die nächste Runde – teils mit Präsenzphasen in Kleingruppen, teils online. Schon jetzt nehmen die „Corona-Zwerge“ an den Begleitgruppen teil, in denen sich die bereits aktiven Ehrenamtlichen über ihre Erfahrungen mit der Sterbebegleitung austauschen. Und in einem persönlichen Einzelgespräch mit den Koordinatorinnen loteten sie aus, wo sie persönlich nach den Kurserfahrungen gerade stehen und was sie vom Ehrenamt erwarten.

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