Hoher Frauen-Anteil bei nicht-ärztlichen Berufen

Statistisches Landesamt IT.NRW über Personal in Krankenhäusern

Campuseröffnung der St. Elisabeth-Gruppe an der Widumer Straße in Herne (NW), am Freitag (30.08.2019). Die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr – investierte am Standort des früheren Marien-Hospitals in Börnig 16,5 Millionen Euro um dort die Aus- und Weiterbildung zu bündeln. In der Krankenpflegeschule wird die Ausbildungen in der Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege, Altenpflege sowie Pflegeassistenz angeboten. Hinzu kommen die Hebammenschule und die Schule für Berufe im Operationsdienst. Darüber hinaus wird das Ausbildungsangebot um die Berufsbilder der Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden ergänzt. Hinzu kommt ein umfassendes Weiterbildungsangebot.
Eine Krankenschwester mit einer Patientin (Symbolbild). Foto: Stefan Kuhn

Laut dem Statistischen Landesamt IT.NRW sind in NRW-Krankenhäusern rund vier von fünf nicht-ärztlichen Mitarbeitern Frauen. Das geht aus den am Freitag (10.7.2020) mitgeteilten Zahlen von 2018 hervor. Auch in Herne werden nicht-ärztliche Berufe in den fünf Krankenhäusern überwiegend von Frauen ausgeübt.

Von den insgesamt 2.772 Stellen (2017: 2.807) im nicht-ärztlichen Bereich, werden 2.258 (2017: 2.257) von weiblichem Personal besetzt. Ebenso machen die weiblichen Mitarbeiter in den Pflegeberufen die größte Gruppe aus. Von den insgesamt 1.292 (2017: 1.294) Beschäftigten sind 1.088 (2017: 1.086) Frauen.

Bei den hauptamtlichen Ärzten sieht die Situation anders aus. Von den 531 (2017: 534) hauptamtlich tätigen Ärzten sind gerade einmal 197 (2017: 204) weiblich.

2018 waren alles in allem in den 345 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 44.339 hauptamtliche Ärztinnen und Ärzte, sowie 225.942 Personen als nicht-ärztliches Personal tätig.

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