HEV-Kapitän Michel Ackers bleibt an Bord

Vertrag um zwei weitere Jahre am Gysenberg verlängert

Herner EV gegen Hannover Indians am 13.12.2020.
Bleibt für den HEV weiter am Puck: Kapitän Michel Ackers (re.). Foto: Fabian Dobbeck

Der Herner EV und Michel Ackers gehen gemeinsam in die Zukunft. Der Kapitän hat seinen Vertrag am Gysenberg um zwei Jahre verlängert und wird die Grün-Weiß-Roten mindestens in den kommenden beiden Spielzeiten auf das Eis führen, teilte der Verein am Freitag (7.5.2021) mit.

Seit 2013 ist der Verteidiger für den Herner EV im Einsatz und hat in der abgelaufenen Saison seine 300. Partie im HEV-Trikot absolviert. Zu Beginn seiner Zeit am Gysenberg noch einer der „Bad Boys“ der Oberliga Nord, mit durchschnittlich fast 80 Strafminuten pro Saison. Heute Kapitän, Führungspersönlichkeit, Vorbild und seit kurzem Vater einer kleinen Tochter – Michel Ackers hat in fast acht Jahren Herner EV sowohl auf dem Eis als auch abseits des Eises eine enorme Wandlung genommen.

„Ich fühle ich mich in Herne nicht nur heimisch, sondern es ist auch die Geburtsstadt meiner Tochter. Somit werde ich immer mit dieser Stadt verbunden sein, denn dies ist etwas sehr Besonderes für mich“, sagt der noch 29-Jährige, der im September seinen 30. Geburtstag feiert. „Ich gehe die Entwicklung des Vereins nun seit acht Jahren mit. Zweimal sind wir mittlerweile knapp im Halbfinale gescheitert. Ich verspüre große Lust endlich mal wieder einen Titel zu gewinnen“, ist der HEV-Kapitän, der das „C“ seit mittlerweile drei Jahren auf der Brust trägt, weiterhin voller Ehrgeiz.

Fast eine Institution

Und auch sein Coach freut sich sehr über die Vertragsverlängerung: „Acki ist in Herne fast eine Institution. Er hat sich in den letzten Jahren als Kapitän und auch als Spieler enorm weiterentwickelt“, sagt Danny Albrecht. In der kommenden Saison wird Ackers erneut eine wichtige Aufgabe zugeteilt: „Nach dem größeren Umbruch, den wir vollzogen haben, wird er mir als Kapitän helfen, eine Mannschaft zu formen, die von Beginn an Konstanz zeigt. Ich freue mich sehr, dass Acki diesen Weg mitgeht und den HEV noch besser machen will“, so der HEV-Trainer weiter.

„Ich bin sehr froh und auch stolz, dass sich Acki für zwei weitere Jahre an uns gebunden hat. Er trägt mittlerweile das Herne-Gen in sich und ist für uns eine ganz wichtige Vertrauensperson“, sagt auch HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert.

Quelle: