Geschichte des Antisemitismus in Europa

vhs Online-Vortrag

Rundgang über den jüdischen Friedhof in Baukau.
Jüdische Friedhof in Baukau (Symbolbild). Foto: Stefan Kuhn

Die Geschichte des Antisemitismus begann weit vor Hitler. Im Mittelalter verfolgte man Juden als "Christusmörder". Der Soziologe Torsten Reters unternimmt in seinem Online-Vortrag am Donnerstag, 4. März 2021, ab 19 Uhr einen Gang durch die deutsch-europäische Geschichte und skizziert die Kontinuität antisemitischer Klischees. Dabei werden Gründe für die Entstehung und Empfänglichkeit des Menschen für rassistische Phantasien vorgestellt und aufgedeckt.

Im 19. Jahrhundert definierten Denker wie Fichte die deutsche Nation in Abgrenzung zum Judentum. Um 1900 bekam der Rassismus biologische Züge. Im Berlin des 21. Jahrhunderts können Kinder jüdische Schulen nur unter Polizeischutz besuchen!

Der Vortrag ist Teil des Themenschwerpunkts 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und findet in Kooperation mit dem Stadtarchiv, dem Emschertal-Museum, der Stadtbibliothek, dem Eine Welt Zentrum und in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Zuhören, zusehen und mitdiskutieren. Online-Angebote können Sie von überall aus nutzen. Für die Anmeldung senden Sie eine Email an vhs@herne.de mit der Kursnummer und dem Veranstaltungstitel und Sie erhalten ein paar Tage vor dem Termin den Zugangscode.

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Donnerstag
Donnerstag, 04. März 2021, um 19 Uhr
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