Gedenken an Weltkriegsende

DGB Herne, Friedensinitiative, Bündnis Herne und Linkspartei erinnerten

Aktivisten des DGB-Herne, der Herner Friedensintiative, des Bündnis Herne und der Linkspartei versammelten sich zur Erinnerung an das Weltkriegsende am 8. Mai 2021 am Mahnmal.
Aktivisten des DGB-Herne, der Herner Friedensintiative, des Bündnis Herne und der Linkspartei versammelten sich zur Erinnerung an das Weltkriegsende am 8. Mai 2021 am Mahnmal. Foto: Norbert Arndt

Unter dem Motto „Sage Nein!“ versammelten sich am Samstag (8.5.2021) etwa 50 Aktivisten des DGB-Herne, der Herner Friedensintiative, des Bündnis Herne und der Linkspartei, pandemiegerecht am Mahnmal für die Opfer des Widerstands gegen den Faschismus an der Bebelstraße und legten Kränze nieder.

Erinnert wurde an den 8. Mai 1945, als der zweite Weltkrieg in Europa beendet war und sich für zahlreiche Opfergruppen der Nationalsozialisten und die wenigen überlebenden Widerstandskämpfer die Tore der Konzentrationslager und Zuchthäuser öffneten.

Aktivisten des DGB-Herne, der Herner Friedensintiative, des Bündnis Herne und der Linkspartei versammelten sich zur Erinnerung an das Weltkriegsende am 8. Mai 2021 am Mahnmal.
In den Reden wurde das Wiederaufleben von völkischem Nationalismus und Rechtsterrorismus scharf kritisiert. Foto: Norbert Arndt

In den Reden wurde das aktive Erinnern mit scharfer Kritik an der Hochrüstungspolitik unserer Tage und dem Wiederaufleben von völkischem Nationalismus und Rechtsterrorismus verbunden. Peter Holtgreve (IGBCE), Vize-Chef des DGB-Herne, geißelte das Agieren der AfD als parlarmentarischen Arm von Rechtsextremisten und Verschwörungsfanatikern. "Die AfD kann für Arbeitnehmer und Gewerkschafter keine Alternative sein", sagte er.

Edith Grams von der Herner Friedensinitiative trat für eine entschiedene Friedens- und Entspannungspolitik ein und kritisierte den Hochrüstungskurs der Bundesregierung, der EU und der NATO.

Quelle: