Garten- und Biotop für das Frauenhaus

v.l. Iris Stiebling (Ruhrwerk), Ulrike Witzel (Frauenhaus) Evelyn Piasecki (KJS-Emschergau), Cordula Klinger-Bischof (Ruhrwerk), Dieter Bökelmann (KJS-Emschergau) und Beate Kaupen (Frauenhaus)
v.l. Iris Stiebling (Ruhrwerk), Ulrike Witzel (Frauenhaus) Evelyn Piasecki (KJS-Emschergau), Cordula Klinger-Bischof (Ruhrwerk), Dieter Bökelmann (KJS-Emschergau) und Beate Kaupen (Frauenhaus) Foto: Privat

Die Kreisjägerschaft Emschergau und das Ruhrwerk fördern die Garten- und Biotophegemaßnahme am neuen Frauenhaus-Standort und schaffen die Voraussetzungen für eine Gartentherapie für traumatisierte Kinder und Frauen sowie die Errichtung eines Trittsteinbiotops. Am Donnerstag (29.10.2020) wurden die Pflanzen geliefert. „Wir freuen uns, dass wir helfen konnten, dieses schöne Projekt zu realisieren“, sagten die Vorstandsvorsitzende vom Ruhrwerk, Cordula Klinger-Bischof, die Dipl. Ökologin und Obfrau für Naturschutz, Evelyn Piasecki, sowie der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Emschergau, Dieter Bökelmann.

Im bislang kahlen Garten des neuen Frauenhauses soll es blühen, Nutzpflanzen geerntet und durch die Anpflanzung heimischer Vogelschutzgehölze der urbane Lebensraum für Insekten und Vögel verbessert werden. So vielfältig bepflanzte Flächen haben eine wichtige ökologische Funktion, z. B. als Trittsteinbiotop.

„Außerdem wäre es sinnvoll über eine sogenannte Gartentherapie wieder Freude und Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Frauen und Kinder, die Zuflucht in unserer Einrichtung finden, zu ermöglichen.“ Das war der Wunschtraum von Beate Kaupen, geschäftsführendes Vorstandsmitglied Frauenhaus und Ulrike Witzel, ehemalige Lehrerin der Hibernia-Schule, die das Frauenhaus ehrenamtlich bei der Gartengestaltung und Therapie der betroffenen Kinder und Frauen unterstützt.

Cordula Klinger-Bischof und Iris Stiebling, beide vom Ruhrwerk, erfuhren während eines Gespräches mit Beate Kaupen davon. Beide waren von dem Projekt sehr angetan und nach Medienberichten über die KJS-Emschergau, die solche ökologischen Projekte ( zuletzt im Schulgarten des Wanner Gymnasiums ) fördert, nahm Klinger-Bischof entschlossen Kontakt zu Evelyn Pasecki, Dipl Ökologin und Obfrau für Naturschutz in de KJS auf.

Evelyn Piasecki setzte sich mit dem Vorsitzenden der KJS, Dieter Bökelmann, sowie der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW des Landesjagdverbandes NRW in Verbindung, um eine weitere Förderung von Biotopmaßnahmen in diesem Jahr in Herne-Wanne-Eickel zu ermöglichen. Den für die Projektförderung benötigten Eigenanteil des Frauenhauses übernimmt das Hilfswerk Ruhrwerk.

„Wenn die Kinder sehen, wie im Frühjahr alles blüht und wächst und auch geerntet werden kann, wenn die Singvögel im Garten brüten und singen, werden sie Hoffnung schöpfen können, dass die Welt auch für sie wieder Freude bringen wird und ihr Schicksal besser verarbeiten können.“ So Cordula Klinger-Bischof und Beate Kaupen abschließend.

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