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Die Galileo-Schule, früher Grundschule an der Schulstraße, wurde von der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) aufwendig saniert und revitalisiert.

Aufwendige Sanierung und Revitalisierung abgeschlossen

Galileo-Grundschule feierlich übergeben

Neuer Name und eine Rund-um-Sanierung: Das gilt für die Galileo-Schule, früher noch Grundschule an der Schulstraße genannt. Rund drei Jahre nach der Vorstellung der Pläne (halloherne berichtete) wurde die Schule von der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) an die Stadt Herne übergeben. Der Name passt gut zur Bestimmung und zum Lernkonzept – schließlich hat Galileo Galileo als Astronom, Philosoph, Mathematiker und Physiker viel entdeckt (halloherne berichtete), die Schüler machen das nun auch.

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Aber zunächst mal zu den Daten und Fakten: Rund 5,6 Millionen Euro wurden für die aufwendige Sanierung ausgegeben – 52.000 Euro gab es durch eine Förderung vom Land NRW. Im Sommer 2020 starteten die Abrissarbeiten, Anfang 2021 begannen die ersten Bauarbeiten. Fenster, Heizung, Elektrik, Fußböden, Außenanstrich, Raumzuschnitte: Alles neu oder zumindest der modernen Zeit angepasst. Im Altbau gibt es nun 970 Quadratmeter Nutzfläche, darunter sechs Klassenräume.

Neue Außenanlagen mit Spielgeräten

Dazu wurde ein Pavillon saniert, ein zweiter kam als Erweiterung hinzu (zusammen 570 Quadratmeter). Oben drauf beziehungsweise daneben gab es noch neue Außenanlagen, die zum Teil entsiegelt wurden, zwei neue Spielgeräte runden das große Paket ab.

Freuen sich über den neuern Lernort: Schüler der Galileo-Schule zeigen zur feierlichen Übergabe den Schultanz.

Zur feierlichen Übergabe gab es von der HSM mit Karla Fürtges und OB Dr. Frank Dudda einen überdimensionalen Schlüssel für Schulleiterin Sonja Mersch. „Wir leben hier in einer Gemeinschaft. Eine neue Schule in Herne ist etwas Außergewöhnliches und Besonderes, das bietet aber auch Chancen und Möglichkeiten“, sagt Mersch. Ihre Schule hat sich auf die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) spezialisiert. Das passt sehr gut zum Namensgeber."

Vier Elemente: Feuer, Wasser, Erde und Luft

Deshalb dreht sich auch viel um die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Die Schulklassen haben passende Tiernamen, beispielsweise Robben für das Wasser oder Eulen für die Luft. Zusätzlich ist besonders, dass es Eingangsklassen und weiterführende Klassen gibt. Konkret bedeutet dies, dass die ersten beiden Jahrgänge sowie der dritte und vierte Jahrgang jeweils zusammen unterrichtet werden. Das gibt es in ähnlicher Form nur an der Grundschule Pantringshof.

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Die Galileo-Schule, früher Grundschule an der Schulstraße, wurde von der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) aufwendig saniert und revitalisiert.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Galileo-Schule, früher Grundschule an der Schulstraße, wurde von der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) aufwendig saniert und revitalisiert. Schüler der Galileo-Schule zeigen den Schultanz.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Galileo-Schule, früher Grundschule an der Schulstraße, wurde von der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) aufwendig saniert und revitalisiert.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Galileo-Schule, früher Grundschule an der Schulstraße, wurde von der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) aufwendig saniert und revitalisiert.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Galileo-Schule, früher Grundschule an der Schulstraße, wurde von der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) aufwendig saniert und revitalisiert. Im Bild (v.li.) Karla Fürtges (HSM), OB Dr. Frank Dudda und Sonja Mersch, Leiterin der Schule.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Galileo-Schule, früher Grundschule an der Schulstraße, wurde von der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) aufwendig saniert und revitalisiert.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Galileo-Schule, früher Grundschule an der Schulstraße, wurde von der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) aufwendig saniert und revitalisiert.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Galileo-Schule, früher Grundschule an der Schulstraße, wurde von der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) aufwendig saniert und revitalisiert.

Foto:  Marcel Gruteser

Extra Werkräume, ein Lernstudio samt Ruheecke, ein strukturierter Tagesablauf, viele Verbindungen zwischen den verschiedenen Räumen unterstützen das Konzept des Miteinanders. Im Sommer 2022 fand der Umzug der Schule mit vier Klassen in dem sanierten Altbau statt, seit Sommer 2023 kann nun auch der Pavillon samt Küche durch die OGS und den Schulbetrieb genutzt werden.

'Ambitionierte Revitalisierung'

Auch wenn die Umsetzung seit der Pläne nun einige Jahre gedauert habe, findet Verwaltungschef Dudda das noch „relativ schnell“. Wichtig sei, dass nun wieder eine weitere Grundschule in Betrieb sei und daher die über 200 Schüler mit Bildung versorgt werden. „Es war ambitioniert, dieses Gebäude aus dem Jahr 1900 zu revitalisieren. Jedoch ist das hier gut gelungen. Nun können kleine Forscher die Welt entdecken“, fasst der Oberbürgermeister zusammen.

Im Anschluss kamen rund 40 Kinder aus der Musical-AG auf eine Bühne, um mehrere Schultänze samt Gesang aufzuführen. Passend zur Jahreszeit gab es noch die „Weihnachtsbäckerei“, passend zum Namensgeber der Schule ein fiktives Interview mit Galileo Galilei, bevor es dann wieder in die Klassenräume ging – es gibt schließlich noch viel zu entdecken.

Ein Blick in die modernen Klassenräume.
| Autor: Marcel Gruteser