'Freiraumluxus für Kreative'

'Go Between' und Herne.Business starten Projekt

Mit kleinen Aktionen auf Orte mit Potenzial aufmerksam machen.
Mit kleinen Aktionen auf Orte mit Potenzial aufmerksam machen. Foto: Julia Blesgen

Wanne hat viele Potenziale, auf sie muss nur aufmerksam gemacht werden. Da ist sich Stefanie Thomczyk von der Agentur 'Go Between' sicher. Aus diesem Grund ist sie auch dem Förderaufruf #heimatruhr - Kreativität gestaltet Räume des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung gefolgt und hat sich kurzerhand mit viel Herzblut, um einen der begehrten Förderplätze beworben.

Potenziale sichtbar machen

Aus rund 300 eingereichten Projekten wurden 20 ausgewählt. Das Projekt von Go Between ist eines davon. dass die Auswahl auch auf ihr Projekt gefallen ist, freut Thomczyk. „Von 300 eingereichten Projekten ausgewählt zu werden, ist schon toll. Das heißt, sie glauben an uns und unsere Idee."Die Agentur arbeitet in Kooperation mit Herne.Business für die Aufwertung des Kreativ.Quartier Wanne. So entstand ebenso das nun ausgewählte Projekt.

'Power-Pack' für Wanne

Freiberufliche Netzwerkerin Steafnie Thomczyk.
Netzwerkerin Steafnie Thomczyk. Foto: Go Between

Ziel des Projektes ist es, ein 'Power-Pack' für Wanne, und zwar schnell und sichtbar für alle Bürger zu schaffen. Geplant ist es im Frühjahr von März bis Juni 2021. Künstler und Kreative sollen mit kleinen öffentlichen Aktionen Orte zeigen, um auf Potenziale in Wanne aufmerksam zu machen. „Wir wollen diese Orte, Plätze, Leerständen, Straßenzüge und Ähnliches sammeln, um sie im weiteren Diskurs als neuen Möglichkeitsraum für das Kreativ.Quartier Wanne zu entwickeln“, so Stefanie Thomczyk.

Beitrag für die Stadtentwicklung

Mit dem Projekt möchte Thomczyk etwas für das Gemeinwohl tun, einen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten und Menschen in einen Dialog miteinander bringen. Der Name des Projektes sei Programm und soll anzeigen, dass so dauerhaft kostengünstige Freiräume für Kreative geschaffen werden sollen.

So sind nun alle Kreativen und Künstler aufgerufen, sich an dem Projekt zu beteiligen und mit kleinen Aktionen auf Orte, die kreatives Potenzial besitzen, hinzuweisen.

„Das kann der Kirchplatz sein, der beispielsweise für Konzerte für Straßenmusiker genutzt werden könnte oder freie Ladenlokale, die als Begegnungsstätte für einen Dialog Verwendung finden könnten. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten und Ideen. Wir sind sehr gespannt, was sich die Bewerber einfallen lassen", sagt Stefanie Thomczyk.

Ein Gremium wählt aus den Bewerbern die einzelnen Aktionen aus. Angestrebt sind circa 16 Aktionen, die mit 300 bis 500 Euro netto honoriert werden sollen und im Frühjahr 2021 stattfinden werden. Bewerbungen sind ab sofort und bis zum 15. Januar 2021 möglich. Auf der Website gibt es alle Infos zum Projekt und zur Bewerbung.

Das Kreativ.Quartier.
Das Kreativ.Quartier. Foto: wfg herne
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