Finanzieller Appetithappen für Solardächer

Das Potential der Sonne nutzen

Das Solardach der Akademie.
Das Solardach der Akademie (Symbolbild). Foto: Stadt Herne, Thomas Schmidt

Passend zur Ausbauinitiative Solarmetropole Ruhr hat der Regionalverband Ruhr (RVR)zusammen mit der Stadt Herne ein kleines Förderprogramm aufgelegt. Die ersten zehn Solaranlagen, die zum Förderprogramm im InnovationCity-Gebiet Herne-Mitte beantragt und gebaut werden, werden jeweils mit 300 Euro bezuschusst. Das Projekt wurde am Freitag (29.11.2019) von Dr. Christina Buckemüller (RVR) und Thomas Semmelmann (Stadt Herne) der Presse vorgestellt – sie trafen sich mit Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, teilnehmende Handwerker. Zusammen wurde über Vorteile der Solarenergie diskutiert und welche Chancen die Ausbau-Initiative für die Metropole Ruhr bietet.

Beratung zu Solaranlagen und Speichertechniken.
300 Euro für die ersten 10. Foto: Veranstalter

Mit der Solarmetropole Ruhr will der RVR gemeinsam mit dem Handwerk einen Bestandteil zum langfristigen Klimaschutz in der Region leisten. Die Stadt Herne gehört zu den 15 Pilot-Kommunen der Solarmetropole Ruhr und beteiligt sich mit dem Gebiet von InnovationCity Herne-Mitte.

Auf der Internetseite des Projektes Solarmetropole Ruhr können Interessierte die Eignung ihres Daches für Solaranlagen prüfen. Durch die Teilnahme der Stadt Herne am Projekt wird den Bürgern sogar eine Förderung einer neuen Photovoltaikanlage ermöglicht. Die ersten zehn Anlagen die im InnovationCity-Gebiet Herne Mitte fristgerecht beantragt und installiert werden, erhalten einen Zuschuss von 300 Euro.

Bei der Vorstellung im Rathaus - mit dem RVR, der Kreishandwerkerschaft und drei Handwerksunternehmen - betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, dass Herne bereits stark im Klimaschutz sei: Zwei Drittel der verbrauchten Energie in Herne stammen aus erneuerbaren Quellen. Im Ruhrgebiet liegt ein großes Potential für die Stromgewinnung durch Photovoltaik, „Es gibt es im Gebiet des RVR gut eine Million Dächer“, erklärte Dr. Christina Buckemöller, Projektleiterin beim RVR. „Die Zusammenarbeit klappt sehr gut. Wir haben eine starke Partnerschaft in einen guten Netzwerk“, betonte Martin Klinger, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

Details zur Kampagne hat die Stadt Herne zusammengestellt. Unter Solarmetropole gibt es Kontakt zu den lokalen Handwerksunternehmen, die beraten. Auch das InnovationCity Büro im Stadtwerke Kundencenter am Berliner Platz unterstützt. „Die Solardachinitiative passt sich hervorragend in das InnovationCity-Projekt ein“, ist Peter Daub von den Stadtwerken Herne überzeugt.

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