'Doppelbock in Bickern muss bleiben'

SPD-Ratsfraktion setzt sich für den Erhalt des Schachtgerüsts Pluto-Wilhelm ein

Udo Sobieski, Fraktionsvorsitzender der Herner SPD-Ratsfraktion (Mitte) traf Prof. Melchers und Prof. Rudolph vom Forschungszentrum Nachbergbau.
Udo Sobieski, Fraktionsvorsitzender der Herner SPD-Ratsfraktion (Mitte) traf Prof. Melchers und Prof. Rudolph vom Forschungszentrum Nachbergbau. Foto: SPD Fraktion

Vor nicht einmal zwei Jahren wurde die alte Schachtgerüsthalle unterhalb des Doppelbocks der ehemaligen Zeche Pluto-Wilhelm in Bickern abgerissen. Das Ziel: Platz schaffen für eine wichtige Straße, welche die Zufahrt zur Firma Innospec und zum Gewerbegebiet „Glückauf Zukunft“ ermöglichen sollte. Der Erhalt des Schachtgerüsts selbst habe für die SPD-Fraktion dabei hohe Priorität.

Nun traf sich Udo Sobieski, Fraktionsvorsitzender der Herner SPD-Ratsfraktion, mit Prof. Melchers und Prof. Rudolph vom Forschungszentrum Nachbergbau der Technischen Hochschule Georg Agricola. Neben unterschiedlichen Methoden zur Feststellung des Sanierungsbedarfs wurden Szenarien zum Erhalt der Landmarke in Bickern thematisiert.

Udo Sobieski: „Der Doppelbock der ehemaligen Zeche Pluto ist das Wahrzeichen der Bergbaugeschichte in unserer Stadt. Deswegen suchen wir nach Lösungen für die Sanierung und den langfristigen Erhalt des Schachtgerüstes. Mit dem Forschungszentrum Nachbergbau haben wir einen sehr kompetenten Partner an unserer Seite.“

Eine Möglichkeit könnte dabei die Nutzung von Fördertöpfen seitens der Stadt Herne unter wissenschaftlicher Begleitung durch Studierende des Forschungszentrums Nachbergbau sein.

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