Diskussion über die Zukunft von Schulen

Karliczek und P. Vogt diskutierten mit Radicke

Am #zukunftsmobil von OB Kandidat Radicke: Anja Karliczek und Petra Vogt.
Am #zukunftsmobil von OB Kandidat Radicke: Anja Karliczek und Petra Vogt. Foto: CDU Herne

Vergangene Woche kam Bundesbildungsministerin Anja Karliczek nach Herne. Dort diskutierte sie während einer Live-Ausgabe des Podcasts Stadtgeflüster, zusammen mit der Landtagsabgeordneten Petra Vogt, Schülern und Studenten über die Zukunft der Herner Schulen sowie der Bildung im Allgemeinen. Eingeladen wurden sie von CDU Oberbürgermeisterkandidat Timon Radicke, der den Podcast, den er seit Anfang 2019 aufnimmt, gleichfalls moderierte.

In der Ausgabe des Stadtgeflüsters, bei der die jungen Gäste ausführlich zu Wort kamen, debattierten die drei Politiker über die Schnittstellen zwischen Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Kommunen häufig zwischen einfachen Sanierungen, wie der Sanierung von Toilettenanlagen und Digitalisierungsprozessen entscheiden müssen, weil zu wenig finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Die Bundesbildungsministerin unterstützte Radickes Statement, dass „Infrastruktur und Digitalisierung nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen.“ Besonderes Thema war natürlich auch die durch Corona aufgeworfenen Fragen in der Schul- und Bildungspolitik. Der Digitalpakt sei dabei ein starkes Signal des Bundes, er könne aber nicht den Sanierungs-Stau der letzten Jahrzehnte lösen.

Positive Signale gab es hinsichtlich der Kooperation von Schulen mit Startups. Es gebe viele kleine, vielversprechende Unternehmen, so Karliczek, die derzeit an digitalen Lernumgebungen arbeiteten. Diese müssten jetzt verstärkt mit Schulen kooperieren, um ihre Software im Realbetrieb zu testen. Am Ende stand fest: Chancen gibt es genug. Es bedarf nur einer konsequenten Politik, um diese auch endlich zu nutzen. Der Podcast ist bei allen gängigen Podcast-Anbietern unter „Stadtgeflüster“ abrufbar.

Quelle: