CDU-Fraktion zur Krähenpopulation

Stellungnahme

Eine Krähe auf Futtersuche.
Eine Krähe auf Futtersuche. Foto: Heinz-Jürgen Bourichter

Jascha Hoppe, CDU-Bezirksfraktionsvorsitzender Eickel nimmt wie folgt Stellung zur Anfrage bezüglich der Krähenpopulation:

„Wie bereits in den vergangenen Tagen der Presse zu entnehmen war, hat die Bürgerinitiative Wasservögel eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sich die Bürgerinitiative auf eine Anfrage unserer Fraktion zur Krähenpopulation bezieht.

Wir freuen uns natürlich, wenn Anfragen unserer Fraktion die Diskussion und den politischen Diskurs anregen, jedoch versteht die Bürgerinitiative Wasservögel unsere Anfrage wohl anders, als es von uns angedacht war. Die Anfrage soll sich mit der Gesamtheit an Folgen einer erhöhten Krähenpopulation befassen. Eine gesunkene Singvogel-Population wird von uns nur als eine der Folgen benannt und soll nicht implizieren, dass die grundlegende oder einzige Ursache für diese Reduktion, die erhöhte Krähenpopulation sei.

Die Bürgerinitiative stellt auch infrage, ob wir denn überhaupt ein gesamtstädtisches Problem mit einer gestiegenen Krähenpopulation haben. Diese Frage stellt sich für uns nicht, da die Menge an Krähen und ihrer Folgen, seien es nur die Schäden in Gärten, im gesamten Stadtgebiet gehäuft auffallen und uns vermehrt von Bürgern berichtet werden.

Darüber hinaus fordern wir mit dieser Anfrage auch nicht einen Abschuss aller Krähen, sondern wollen lediglich bei der Stadt nachfragen, welche Möglichkeiten sich bieten, um bei der genannten Problematik eine Besserung zu schaffen.

Da wir uns bei dem Anliegen um die Krähenpopulation kümmern wollen und damit verbunden, jedoch nur zweitrangig, uns auch um die Singvogelpopulation sorgen, bieten wir der Bürgerinitiative Wasservögel gerne an, mit uns ins Gespräch zu kommen, um dann in Folge einer guten Zusammenarbeit auch Bemühungen zu diesem Thema anzustreben."

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