'Better Days Award' für den Verein Vielfalt

Bundesweiter Preis für 'Angehörigen-Kinder in der Palliativbetreuung'

li. Der Herner Palliativarzt Anton B. Preissig, Vorsitzender des Vereins Vielfalt e.V.
Mit der Urkunde und dem Preis in der Hand: (li.) Der Herner Palliativarzt Anton B. Preissig, Vorsitzender des Vereins Vielfalt e.V., und Schatzmeister Dr. Karsten Stegemann. Foto: Vielfalt e.V.

Anton B. Preissig hat Grund zur Freude: Der Herner Palliativarzt hat als Vorsitzender des Vereins Vielfalt den ersten Platz in der Kategorie „Niedergelassene Ärzte“ der Teva Better Days Awards gewonnen.

Den Preis gab es für das Projekt „Angehörigen-Kinder in der palliativen Betreuung 2019". Teva ist ein israelischer Pharmakonzern, der zu den zehn größten Arzneiherstellern der Welt gehört. In Deutschland gehört Ratiopharm zum Konzern.

„Ich bin sehr stolz über diese Auszeichnung, denn das ist ein bundesweiter Preis. Er wurde uns für außergewöhnliches menschliches Engagement im Gesundheitswesen verliehen“, erläutert Anton B. Preissig. „Es zeigt, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind. Trotzdem waren wir über die positive Mitteilung, die vor Kurzem per Telefon übermittelt wurde, überrascht.“

Der Herner Palliativarzt Anton B. Preissig (hinten Mitte), Vorsitzender des Vereins Vielfalt e.V.
Das Team vom Vielfalt e.V.: Hinten (v.li.) Ben Vogel, Vorsitzender Anton B. Preissig, Sabine Schmidt, vorne (v.li.) Heike Klosa und Jasmin Wolter. Foto: Vielfalt e.V.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, welche dem Verein Vielfalt für die weitere Arbeit zugute kommen werden. „Das freut uns sehr. Die können wir zur weiteren Unterstützung von Angehörigen-Kindern in der palliativen Betreuung nutzen“, sagt der Palliativarzt.

Die Better Days Awards werden in drei Kategorien vergeben: Die erste Kategorie sind Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren. Zu der zweiten Kategorie zählen Krankenstationen sowie Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen. Und als Drittes gibt es niedergelassene Ärzte, zu denen Preissig zählt. Zwischen 100 und 200 Bewerber hätte es wohl insgesamt gegeben, schätzt er, und unter allen Einsendungen hätten eine Agentur sowie Mitarbeiter von Teva von den Projekten drei ausgewählt und anschließend abgestimmt.

Anton B. Preissig.
Palliativarzt Anton B. Preissig. Foto: Privat

Die Preisübergabe fiel durch die Corona-Krise weniger spannend und nur im kleinen Rahmen aus. Eine Urkunde und eine Trophäe erhielt Preissig, ein Siegerfoto wurde selbst gemacht und dem Konzern zugesendet.

Rainer Burg, Pressesprecher des Vereins Vielfalt, zeigt sich auch erfreut über den neuen Preis. „Schon vor zwei Jahren konnte Vielfalt mit seiner Arbeit einen ersten Platz bei der Abrechnungsstelle PVS Westfalen Nord erreichen und hat durch diese weitere Auszeichnung wieder einmal die Bestätigung für gute Arbeit im Bereich Unterstützung und Förderung der ambulanter palliativen Betreuung erhalten“, so Burg.

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