Aus fünf mach eins

Festgottesdienst-Mond_Arena
Reiner Rimkus Foto: Merlin Morzeck
Ludger Plümpe.
Ludger Plümpe. Foto: Merlin Morzeck

Am Pfingstsonntag (9.6.2019) feierte die evangelische Kirchengemeinde Wanne-Eickel ihre Gründung mit einem Festgottesdienst in der Mondpalast-Arena. Rund 1.000 Besucher nahmen daran teil. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits durch die Matthäus-Gemeinde (Bickern, Wanne-Mitte und Wanne-Süd) und Crange-Wanne mehrere Gemeinden miteinander fusionierten passierte dies nun für ganz Wanne-Eickel. Am Samstag (1.6.2019) wurden die fünf Gemeinden zur neuen evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel zusammengelegt. Die alten Gemeinden (Crange-Wanne, Matthäus, Eickel, Stephanus und Röhlinghausen) sind nun mehr Bezirke der neuen Großgemeinde.

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Beim Festgottesdienst in der Mond-Arena. Foto: Merlin Morzeck

Um diese Zusammenlegung zu feiern wurden weder Kosten noch Mühen gescheut. In der Mondpalast-Arena im Sportpark kam Festivalstimmung auf. Auf drei groß angelegten Bühnen vor der Haupttribüne wurde ein opulenter, aber auch menschlicher Gottesdienst gefeiert. Wo sonst auf gut gepflegtem Rasen Fußball gespielt wird wurde gesungen und gebetet. Nach den Unwettern der letzten Tage war das Wetter am Sonntag perfekt. Fast sogar war es zu sonnig. So war besonders in den vorderen Reihen Sonnenschutz von Vorteil. Die alten Gemeinden und Organisatoren standen vor der Herausforderung, alle Besucher zufrieden zu stellen und das Liedgut der fünf Gemeinden zu kombinieren. Dies wurde durch eine Kombination aus moderner Band, Kirchenchor und Blasorchester gelöst, die fließend wechselten und so für abwechslungsreiche Klänge sorgten.

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Beim Festgottesdienst in der Mond-Arena. Foto: Merlin Morzeck

Superintendent Reiner Rimkus machte den Besuchern in seiner Predigt Hoffnung für die neue Großgemeinde: „Natürlich gibt es viel Ungewissheit und Ängste, aber auch unfassbar viele Chancen. Und wir dürfen eines nicht vergessen: Es geht um Gott und nicht um uns.“ Auch Pfarrer Plümpe von der katholischen Gesamtpfarrei sprach den Menschen Mut zu. „Außerdem haben wir von St. Christophorus den Plan, beim Kirmesumzug einen eigenen Wagen zu stellen. Hierzu möchte ich Sie, liebe Schwestern und Brüder, herzlichst einladen." Somit ist also nicht nur der Grundstein der neuen Großgemeinde gelegt, sondern auch die ökumenische Kooperation gestartet worden. Nach dem 90-minütigen Gottesdienst folgte ein musikalisches Programm mit Auftritten aus den verschiedenen Gemeinden.

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Beim Festgottesdienst in der Mond-Arena. Foto: Merlin Morzeck

Unter anderem standen der Gospelchor Christians at Work (CAW) und die Holsterhauser Band complete worship auf der Bühne. Außerdem gab es Christian Schnarrs musikalisches Kinoerlebnis Holywood in Auszügen zu bestaunen. Rund um das Fußballfeld hatten sich Ehrenamtliche aus den alten Gemeinden mit verschiedenen Ständen positioniert und versorgten die Besucher bis in den späten Nachmittag hinein mit Essen und Getränken.

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