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Der Verein Sunrise-Ruhr will mit der Aktion „1.000 Sterne für Herne“ das gesellschaftliche Miteinander stärken.

Sunrise-Ruhr will Miteinander der Stadtgesellschaft stärken

Aktion '1.000 Sterne für Herne'

In Zeiten, in denen das gesellschaftliche Miteinander gefühlt immer mehr ins Wanken gerät, möchte der Verein Sunrise-Ruhr ein Zeichen für mehr Solidarität setzen. Mit der Aktion „1.000 Sterne für Herne“ sollen bis zum Ende des Jahres 2024 gute Taten gesammelt werden.

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Was ist damit gemeint? Die Idee hinter dem Projekt ist, dass Firmen, Unternehmen, Vereine, Gemeinden oder auch Privatpersonen, die gute Taten für Menschen in Herne und Wanne-Eickel vollbringen möchten oder es bereits tun, sich beim Verein melden können und so einen liebevoll gestalteten Stern der Sunrise-Kids im Gegenzug erhalten.

„Angefangen hat alles am diesjährigen Weltkindertag, als wir mit den Sunrise-Kids, Plakate zum Thema Kinderrechte erstellt haben. Dort ging es auch um die Frage, was den Kindern an unserer Stadt besonders gut gefällt. Auf einem der Plakate stand dann 1.000 Sterne für Herne. Dieser Satz ließ mich auch zu Hause nicht los", berichtet Michael Pfister, Vorstandsvorsitzender des Vereins, im Gespräch mit halloherne.

1.000 Sterne für Herne = 1.000 gute Taten

Und weiter: „Ich hatte dann die Idee, dass ich für 1.000 Sterne für Herne 1.000 gute Taten sammeln will. Meine Frau hielt das erst mal natürlich für einen totalen Quatsch und fragte mich: 'Wie willst du alleine 1.000 gute Taten sammeln?' Mir war natürlich klar, dass ich Mitstreiter brauche und wir so gemeinsam das Stadtbild positiver gestalten können. So wurde die Idee für das Projekt geboren.“

Als Dank erhalten die Mitstreiter einen Stern.

Dabei wird der Kreativität keine Grenzen gesetzt. „Die Taten können kleinere Dinge aus dem Alltag sein, es können aber auch große Aktionen für den guten Zweck dazugehören. Wischt man beispielsweise das Treppenhaus der älteren Nachbarin nebenan freiwillig regelmäßig mit oder geht für den älteren Vermieter öfters einkaufen... all sowas kann dazugehören", sagt der Familienvater.

Verein hat bereits einige Mitstreiter gefunden

Mittlerweile habe der Verein bereits einige Mitstreiter gefunden. Die Bäckerei am Schloss werde nach Angaben von Pfister an einigen Samstagen kostenlos Äpfel und Birnen an Kinder verteilen, die das Geschäft aufsuchen, um so ihren Beitrag für gesunde Ernährung zu leisten. Auch seien die Mondritter mit von der Partie. „Als ich Horst Schröder von meiner Idee erzählte, hat es keine 30 Sekunden gedauert bis er zugesagt hat", berichtet Pfister.

Auch die Mondritter sind dabei

„Für uns war sofort klar, dass wir dabei sind. Wir müssen das Rad dabei aber nicht neu erfinden, dann wir haben viele Projekte für Kinder wie unseren Weihnachtsmarkt oder auch die Projekte mit der DLRG. Ich glaube jeder abgeschlossene Schwimmkursus, bei dem ein Kind sein Seepferdchen besteht, verdient einen Stern", sagt Horst Schröder gegenüber hallloherne.

Die Idee zur Aktion wurde am Weltkindertag geboren.

Auch der Verein Bunte Hunde SV OG Herne-Mark, der schon seit längerer Zeit mit den Sunrise-Kids kooperiert, will sich beteiligen, wie Julia Blatt vom Verein im halloherne-Gespräch verrät. „Da es eine ganz tolle Sache ist, war auch für uns sofort klar: Wir sind dabei", so Blatt. Momentan sammle der Verein Ideen und schaut, was wann wie umsetzbar ist. „Von einem Secondhand-Hundesachenflohmarkt, über eine Müllsammelaktion oder auch den Erlös unserer Zehnertrainingskarten zu spenden, ist vieles dabei", so Julia Blatt.

So kann man mitmachen

Obwohl es schon einige Unterstützer für die Aktion gibt, freut sich der Verein über viele weitere tolle Ideen. Wer mitmachen möchte, kann sich beim Verein melden. Das geht per E-Mail oder unter Tel 02323/39 888 06 sowie per Whatsapp unter Tel 0157 524 789 53. Alternativ kann auch das Kontaktformular der Webseite genutzt werden.

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„Uns ist aber wichtig zu betonen, dass es keine Aktion für die Sunrise-Kids ist. Wir freuen uns zwar immer über Spenden, aber diese Aktion soll von den Menschen für die Menschen in unserer Stadt sein. Wir können mit der Aktion nicht die Welt verändern, aber in unserem Umfeld vielleicht für kleine Lichtblicke sorgen", so Michael Pfister abschließend. Mehr Infos und alle bisherigen Mitstreiter gibt es hier.

| Autor: Julia Blesgen