Jugendhilfe und Erziehungshilfen in Herne prämiert

Unfallkasse NRW belohnt guten Arbeits- und Gesundheitsschutz

Das Logo der Stadt Herne als Leuchtreklame auf der Fensterbank im OB-Büro.
Das Logo der Stadt Herne. Foto: Stefan Kuhn

Dortmund. Die Unfallkasse NRW hat zum elften Mal Prämien für guten Arbeits- und Gesundheitsschutz vergeben. 55 Kommunal- und Landesbetriebe wurden in einer Feierstunde in Dortmund am Donnerstag (11.10.2018) ausgezeichnet. Alle Betriebe, die von der Unfallkasse NRW prämiert wurden, zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich über das gesetzliche Maß hinaus im Arbeits- und Gesundheitsschutz engagiert haben. Die Unfallkasse NRW hat für diese Betriebe rund 580.000 Euro bereitgestellt.Mit den Prämien soll ein Anreiz geschaffen werden, den Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Betrieben systematisch zu verankern und zu verbessern. Davon profitieren alle, die Beschäftigen ebenso wie die Unternehmen. Insgesamt wurden im Regierungsbezirk Arnsberg von der Unfallkasse NRW 16 Unternehmen ausgezeichnet und ein Preisgeld in Höhe von 133.100 Euro bereitgestellt.

In Herne wurde die Stadtverwaltung mit ihren Abteilungen Jugendförderung und Erziehungshilfen ausgezeichnet. Die Abteilung Jugendförderung wurde mit einer Prämie in Höhe von 1.800 Euro und die Abteilung Erziehungshilfen wurde mit einer Prämie in Höhe von 4.100 Euro ausgezeichnet. Maßgeblich für die Prämienhöhe ist unter anderem die Anzahl der versicherten Beschäftigten in den Mitgliedsbetrieben der Unfallkasse NRW. Entscheidend ist, dass die teilnehmenden Betriebe mehr als das gesetzliche Maß im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz leisten und im Bereich Sicherheit und Gesundheit eine Weiterentwicklung und Förderung stattfindet. Beispiele für besondere Maßnahmen können sein: Durchführung von Gesundheitstagen, Maßnahmen zur Stärkung der psychischen Gesundheit, die Einführung oder Weiterentwicklung eines Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagements (BEM). Aber auch die Evaluation der durchgeführten Maßnahmen, bis hin zu internen Audits zur Überprüfung der eigenen Arbeitsschutzorganisation oder Bestellung eines Systembeauftragten für Sicherheit und Gesundheit.

Die 55 Betriebe, die in diesem Jahr ausgezeichnet wurden, stammen aus sehr unterschiedlichen Bereichen. Egal ob es sich um eine Hochschule, Stadtverwaltung oder um eine Klinik handelt, sie alle haben die Beurteilung der Präventionsexperten bestanden. Grundlage ist ein Bewertungskatalog und die persönliche Prüfung von Experten der Unfallkasse NRW, die nach einem Punkte-system den Arbeits- und Gesundheitsschutz bewerten. Bei allen Betrieben gibt es trotz unterschiedlicher Aufgaben Gemeinsamkeiten. Obwohl die Schwerpunkte bei einer Feuerwehr oder einem Seniorenheim anders gesetzt werden, haben viele Betriebe ähnliche Themen im Blick. Gesundheit, Arbeitsschutz oder die Organisation und Dokumentation von Arbeitsabläufen gehören dazu.

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