halloherne.de

lokal, aktuell, online.
Colin Jacobs scheitert hier an Rostock-Goalie Sebastian Albrecht, konnte aber dennoch zwei Treffer für den HEV beim Heimsieg erzielen.

Niederlage in Hannover, Sieg nach Penaltyschießen gegen Rostock

Zwei-Punkte-Wochenende für den HEV

Der Herner EV hat die zwei Spiele am Wochenende (Freitag bis Sonntag, 24. bis 26.11.2023) mit zwei Punkten abgeschlossen. Sowohl bei der 2:6-Niederlage bei den Hannover Scorpions, als auch beim 5:4-Erfolg nach Penaltyschießen gegen die Rostock Piranhas zeigten die Miners jedoch durchweg ordentliche Leistungen.

Anzeige: HCR sucht Fahrpersonal

Am kompletten Wochenende musste der HEV dabei auf die weiterhin verletzten Oto Jeschke und Stephane Döring verzichten. Nils Liesegang fehlte ebenfalls weiter krankheitsbedingt. Zum HEV-Lazarett gesellte sich dann im Abschlusstraining auch noch Ondrej Nedved. Der Verteidiger verletzte sich. Weitere Untersuchungen zum Wochenstart werden hier Aufschluss über die Länge des Ausfalls geben. Marlon Polter musste am Wochenende letztmals gesperrt zuschauen.

Einstellung gut, Ergebnis nicht

In der Wedemark standen den Miners zumindest die Iserlohner DNL-Förderlizenzspieler Dean Döge, Marian Bauer, Benedikt Bürgelt und Jegors Kalnins zur Verfügung. Der HEV lieferte über 60 Minuten einen couragierten Auftritt ab, brachte die Scheibe aber vor allem im ersten Abschnitt nicht an Gerald Kuhn im Tor der Scorpions vorbei. Auf der anderen Seite nutzte Hannover die Fehler der Miners eiskalt aus. „Die Einstellung hat mir gefallen, das Ergebnis nicht. Dass Hannover mehr Qualität hat, war klar, aber die Jungs haben gut gekämpft. Ein 4:2 hätte es auch getan“, fiel auch für Tobias Stolikowski das Ergebnis am Ende zu hoch aus.

Am Sonntag (26.11.2023) standen dann auch die Youngster aus Iserlohn nicht zur Verfügung, so dass Herne mit einem Kader von 13 Spielern auskommen musste. Finn Becker war einziger Keeper auf dem Spielberichtsbogen, die Verteidiger Lukas Jung und Lion Stange wechselten in die dritte Sturmreihe.

Rückstand nach 44 Sekunden

Zu allem Überfluss ging Rostock bereits nach 44 Sekunden in Führung. Doch der HEV ließ sich davon nicht beirren und zeigte vor 850 Zuschauern in der Hannibal-Arena einen sehr couragierten und kampfstarken Auftritt. Jan Dalecky glich in den letzten Minuten des ersten Drittels aus, der zweite Abschnitt war dann sicherlich einer der besten Auftritte der Herner in dieser Saison. Die Miners schnürten die Gäste von der Ostsee im eigenen Drittel ein, erspielten sich mehrere hochkarätige Chancen und trafen durch Maximilian Braun und Dennis Swinnen zur verdienten 3:1-Pausenführung.

Im letzten Abschnitt schwanden die Kräfte dann zusehends. Rostock konnte zum 3:3 ausgleichen, doch Colin Jacobs brachte Herne im Powerplay wieder in Führung. Die Piranhas hatten jedoch das letzte Wort, so dass die Partie am Ende in die Verlängerung ging. Auch hier gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Dennis Swinnen vergab nach einem Alleingang die größte Möglichkeit frei vor Sebastian Albrecht. Im fälligen Penaltyschießen trafen dann Colin Jacobs und Jan Dalecky, Finn Becker hielt die ersten beiden Versuche der Piranhas, so dass der Zusatzpunkt am Gysenberg blieb.

Anzeige: Tanz in den Mai im Volkshaus 2024

Am kommenden Wochenende geht es für die Miners zuhause weiter. Am Freitag, 1. Dezember 2023, kommt der Herforder EV zum zweiten HEV-Duell der Spielzeit an den Herner Gysenberg. Bully in der Hannibal-Arena ist dann um 20 Uhr. Am Sonntagabend, 3. Dezember 2023, geht es für die Miners zum „kleinen Ruhrgebiets-Derby“ zum EV Duisburg (18.30 Uhr).

| Quelle: HEV /Matthias Schübel