Stoff- und Maskenspenden für St. Elisabeth Gruppe

Kreativer selbstgenähter Mund-Nasen-Schutz.
Kreativer selbstgenähter Mund-Nasen-Schutz. Foto: St. Elisabeth Gruppe

In der St. Elisabeth Gruppe nähen Mitarbeiter seit einigen Wochen fleißig. Die Hauswirtschaft bringt Nähbegeisterte und Stoffe zusammen. So wurden aus langen Stoffstreifen, kochfester Baumwolle und biegsamem Draht bereits zahlreiche Masken von Hand produziert und an die Krankenhäuser und Einrichtungen der Gruppe verteilt. Zu den Corona-Schutzmaßnahmen zählt das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für alle Mitarbeiter und Patienten. Während bei der Arbeit mit Patienten von den Mitarbeitern ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen wird, greifen Mitarbeiter ohne Patientenkontakt gerne auf einen selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz zurück.

Psychiatrische Patienten werden mit Masken ausgestattet

Auch die Patienten des St. Marien Hospital Eickel, das zur St. Elisabeth Gruppe gehört, tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Diese Patienten sind aufgrund von psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbildern in Behandlung und sind häufig über einen längeren Zeitraum im St. Marien Hospital Eickel. Sie können in der aktuellen Lage kurzfristig keine eigenen Masken einkaufen, daher freuen sie sich über die selbstgenähten Exemplare. Zudem bringen die individuellen Designs eine willkommene Abwechslung in den Alltag. Für diese Patienten sammelt die Gruppe gerne auch bereits fertig genähte Masken.

Stoffspenden und genähte Masken erwünscht

Damit die engagierten Mitarbeiter der Gruppe auch weiterhin nähen können, sind Stoffspenden willkommen. Geeignet sind zum Nähen von Mund-Nasen-Schutzen zum Beispiel alte Tischdecken oder Bettwäsche. Diese sollten aus 100 Prozent Baumwolle und bei mindestens 60 Grad waschbar sein. Es werden gerne auch fertige Mund-Nasen-Schutze entgegengenommen und verteilt. Die Koordination der Spenden erfolgt unter Tel 02325-9862604.

Quelle: