Evonik gibt 10.000 € für den Sprachunterricht

v.l. Cordula Klinger-Bischof, Cornelia Lengert-Scholz, Safi Thoma, Dr. Alfred Schmidt-Steffen, Iris Stiebling.
v.l. Cordula Klinger-Bischof, Cornelia Lengert-Scholz, Safi Thoma, Dr. Alfred Schmidt-Steffen, Iris Stiebling. Foto: Günter Mydlak

Das Unternehmen Evonik unterstützt den Verein Ruhrwerk mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro - mit dem zweckgebundenen Ziel, zur Förderung der Deutschkenntnisse der in Herne lebenden Flüchtlingskinder beizutragen. "Das ist die größte Einzelspende, die wir je erhalten haben", sagte die Ruhrwerk-Vorsitzende Cordula Klinger-Bischof bei der Scheckübergabe am Dienstag (8.12.2015). Damit sei für ein Jahr gesichert, dass Flüchtlingskinder in so genannten Willkommens-Klassen an drei Herner Schulen beim Deutschlernen unterstützt werden.

Nachhilfeschule Professor Eule.
v.l. Iris Immig, Christa Heine von Professor Eule. Foto: Privat

Durchgeführt wird diese Unterstützung von Iris Immig und Christa Heine von der Einrichtung Professor Eule. "Bei diesem Unterricht erfahren wir viel über die Kinder, die hauptsächlich aus Syrien, dem Irak und aus Afghanistan kommen", so Iris Immig. Kinder im Alter von 11 bis 16 Jahren landeten in diesen Klassen, in denen bisweilen bis zu sieben verschiedene Nationen vertreten seien. "Viele müssen auch erst einmal die lateinische Schrift lernen" (Immig).

Evonik habe sich deutschlandweit zur Aufgabe gemacht, die Vermittlung von Sprachkompetenz bei Flüchtlingen zu fördern, sagte Dr. Alfred Schmidt-Steffen, der Leiter des Evonik-Standortes Herne/Witten. "Wir haben jedoch oft das Problem, jemanden vor Ort zu finden, der fördern kann", so Schmidt-Steffen. Da Ruhrwerk und Professor Eule per Brief an Evonik um Unterstützung gebeten hatten, sei es in Herne sehr schnell zur Zusammenarbeit gekommen.

In Herne werden in diesem Ruhrwerk-Projekt Flüchtlingskinder im Gymnasium Wanne, im Otto-Hahn-Gymnasium und an der Realschule Sodingen betreut.

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