Der Alte Friedhof in Eickel

Der Alte Friedhof an der Lohofstraße.Foto: Klaus SannemannDer Alte Friedhof an der Lohofstraße.

An der Lohhofstraße liegt einer der ältesten Friedhöfe der Stadt. Der alte evangelische Friedhof Eickel wurde 1827 angelegt. Viele Bürger Eickels nennen ihn „Alter Friedhof“. Es war einer der üblichen Dorffriedhöfe, und es wurde durch das rapide Wachstum Eickels schon 1851 nötig, zusätzliche Grundstücke zu erwerben. 1885 war der Friedhof zu klein, und es wurde der „Neue Friedhof“ der evangelischen Kirchengemeinde Eickel eingeweiht.

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Der Alte Friedhof an der Lohofstraße.Foto: Klaus SannemannDer Alte Friedhof an der Lohofstraße.

Mächtige Kastanien weisen den „alten Teil“ des Friedhofs. Pfarrgräber mit kunstvollen Grabsteinen aus den Jahren 1833, 1840 und 1872 prägen das Bild. Im südlichen Teil steht ein Denkmal der Zeche Pluto. Hier fanden 23 Bergleute der Zeche ihre letzte Ruhestätte. Das Gräberfeld für die verstorbenen Pfarrer jüngerer Zeit wurde neu angelegt.

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Der Alte Friedhof an der Lohofstraße.Foto: Klaus SannemannDer Alte Friedhof an der Lohofstraße.

Die Trauer- und Bestattungskultur hat sich in Wanne-Eickel im letzten Jahrhundert wesentlich geändert. Der normale Ort der Trauer war das Haus des Verstorbenen. Von hier ging der Leichenzug zum Friedhof. Der Bestattungsunternehmer war meist der Sargtischler. Neben der rein logistischen Abwicklung der Beerdigung übernahm der Bestatter auch die zeremonielle Tätigkeit.

EVK
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12. Januar 2015, 07:00 Uhr