Beamte des Verkehrsdienstes stoppen Lastwagen
Zu schwer und ohne Fahrerlaubnis
Beamten des Verkehrsdienstes im wurden am Montag (23.2.2026) kurz hinter der Stadtgrenze zu Bochum im Bereich Dorstener Straße / Riemker Straße auf ein „echtes Schwergewicht“ aufmerksam. Ein mit Splitt beladener Lkw hing tief in den Knien, die Radabdeckungen hingen schon auf dem Boden und das Fahrzeug wirkte deutlich tiefergelegt.
Auf der Waage dann die Bestätigung: Der 7,49-Tonnen-Kipper wurde mit 11,8 Tonnen gemessen.
Der 60-jährige Bauarbeiter und Fahrer des Lastwagens sprach kein Deutsch und händigte einen polnischen Führerschein aus. Mit weiteren Antworten tat sich der Fahrer schwer, was bei genauerer Untersuchung auch nachvollziehbar wurde.
Die geschulten Beamten stellten fest, dass es sich bei dem Führschein um eine Fälschung handelte. Bei der Durchsuchung wurde zudem ein gefälschter Aufenthaltstitel aus Polen aufgefunden.
Der aus Georgien stammende Mann gab an, dass er sich die Papiere besorgt hat, um hier als EU-Bürger arbeiten zu können. Die Fahrerlaubnisklassen wurden angepasst. Der Fahrer ist lediglich im Besitz eines Auto-Führerscheins aus Georgien.
Wegen des Verdachts der Schwarzarbeit und weiterer Verstöße wurden Ermittlungen aufgenommen.