Wohngeldstärkungsgesetz

Mehr Geld - weniger Bürokratie

Michelle Müntefering.
Michelle Müntefering. Foto: SPD Röhlinghausen

Michelle Müntefering, SPD, Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik nimmt zum Wohngeldstärkungsgesetz wie folgt Stellung: „Am 28. Juni wurde das Wohngeldstärkungsgesetz in den Deutschen Bundestag eingebracht. Die SPD hat durchgesetzt, dass ab 2020 mehr Haushalte Wohngeld erhalten und es in Zukunft automatisch angepasst wird. In Herne wird das etwa 1.260 Haushalten, die derzeit Wohngeld beziehen, zu Gute kommen.

Nach Berechnungen der Bundesregierung werden davon etwa 660.000 Menschen in ganz Deutschland profitieren. Im Durchschnitt erhöht sich das Wohngeld um 30 Prozent. Durch die Erhöhung des Leistungsniveaus, die dynamische Anpassung und den Ausbau der zur Berechnung dienenden Mietenstufen um eine siebte Stufe wird das Wohngeld zukunftsfester gestaltet. Vor allem in städtischen Ballungsräumen mit zuletzt stark gestiegenen Mieten sollen Mieterinnen und Mieter weiter entlastet werden. Das Gesetz wird im Herbst abschließend beraten und voraussichtlich zum 1.1.2020 in Kraft treten. Die Wohngelderhöhung ist der nächste Baustein unserer mieterfreundlichen Politik. Wir werden weiter daran arbeiten, mit mehr Investitionen, sozialem Wohnungsbau und Änderungen im Miet- und Sozialrecht die Interessen der Mieterinnen und Mieter zu stärken und sie vor zu hohen Ausgaben zu schützen.

Der durchschnittliche Wohngeldbezug in Herne liegt derzeit bei 169,51 Euro. Die genutzte Wohnfläche betrug 2017 durchschnittlich 63 m²."

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