Wieder in der Filmwelt: Bohemian Rhapsody

Zwei Golden Globes für Film und Rami Malek

Zwei Golden Globes für Bohemian Rhapsody.
Zwei Golden Globes für Bohemian Rhapsody. Foto: Universal

Das legendäre Intro von We Will Rock You der himmelstürmende Refrain von We Are The Champions, die faszinierende Opernhaftigkeit der Bohemian Rhapsody - wer singt nicht automatisch mit, wenn er diese Hymnen hört? Wer kann bei diesen mitreißenden und genialen Beats die Füße stillhalten? Wer könnte jemals den Moment vergessen, als Freddie Mercury 1985 auf die Bühne von Live Aid stolzierte, die Menge zum Toben und Mitsingen brachte und so dem ganzen Event die Krone aufsetzte? Der Sänger und extravagante Frontmann Freddie Mercury ist seit über 25 Jahren tot, aber die Musik von Queen ist unsterblich. Freddie hat Stereotypen neu definiert und transzendiert, und die Musik passt nach wie vor in keine herkömmliche Schublade. Vielleicht ist Queen gerade deshalb zu einem generationenübergreifenden, multikulturellen und globalen Phänomen geworden.

Der mit 134 Minuten keinesfalls zu lange Film Bohemian Rhapsody von Anthony McCarten (Buch) und Bryan Singer (Regie) beginnt und endet mit Queens legendärer Live Aid-Performance. Live Aid war eines der wichtigsten Kulturereignisse der 1980er Jahre und versammelte am Samstag (13.7.1985) die größten Superstars der Welt in einem Benefizkonzert auf zwei Bühnen, dem Wembley Stadion in London und dem John F. Kennedy Stadion in Philadelphia. Das von Bob Geldof und Midge Ure organisierte Konzert, um Spenden für die von der Hungersnot in Äthiopien Betroffenen zu sammeln, war eine der größten Satellitenverbindungen und TV-Übertragungen aller Zeiten, die von insgesamt 1,9 Milliarden Menschen in 150 Ländern gesehen wurde. Für den Produzenten Graham King und sein Team machte es Sinn, den Film mit dieser unglaublichen Live-Performance zu klammern. Denn das Konzert kam in einem entscheidenden Moment, da es die Band wieder zusammenbrachte, nachdem Mercurys nach Deutschland umgezogen war, wo er zwei Soloalben aufgenommen hatte. Es war auch die Zeit, als Mercury unter dem Einfluss von Paul Prenter am Tiefpunkt war, umgeben von Schmarotzern, die seine Großzügigkeit ausnutzten, und er in eine gefährliche Abwärtsspirale aus Drogen- und Alkoholmissbrauch gerutscht war.

In Bohemian Rhapsody spielt Rami Malek (Emmy-Gewinner für Mr. Robot) im hautengen Catsuit den Queen-Frontmann Freddie Mercury. Dafür gab's jetzt einen Golden Globe in der Kategorie Bester Hauptdarsteller - und einen zweiten in der Kategorie Bestes Drama, weshalb die Filmwelt Herne die mitreißende Feier der Musik von Queen und des außergewöhnlichen Lebens des Leadsängers wieder ins Programm genommen hat – am Freitag, 18. Januar 2019, am Sonntag, 20. Januar, am Dienstag, 22. Januar sowie am Mittwoch, 23. Januar 2019, jeweils um 17:20 Uhr. Neben Malek glänzen Lucy Boynton (Mord im Orient-Express) als Mary Austin, Gwilym Lee als Gitarrist Brian May, Ben Hardy als Schlagzeuger Roger Taylor, Joe Mazzello als Bassist John Deacy Deacon, Aidan Gillen (Game Of Thrones) als erster Queen-Manager John Reid und Aaron McCusker als Freddies langjähriger Freund Jim Hutton auf der Leinwand am Berliner Platz.

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Freitag
Freitag, 18. Januar 2019, um 17:20 Uhr

Weitere Termine:

  • Sonntag, 20. Januar 2019, um 17:20 Uhr
  • Dienstag, 22. Januar 2019, um 17:20 Uhr
  • Mittwoch, 23. Januar 2019, um 17:20 Uhr
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