Wettbewerb „Gelbe Hand“

Herner Azubis können Preis holen

Die Gelbe Hand.Foto: VeranstalterDie Gelbe Hand.

Junge Beschäftigte, die sich in Herne für Gleichbehandlung, gegen Rassismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz einsetzen, können an dem bundesweiten Wettbewerb Mach meinen Kumpel nicht an teilnehmen. Dazu ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf. Noch bis Dienstag, 16. Januar 2017, können sich Azubis und Berufsschüler mit ihrem Projekt bewerben. Alle Infos gibt es unter www.gelbehand.de. „Von der Social-Media-Kampagne bis zur Flüchtlingsinitiative – Zivilcourage am Arbeitsplatz hat viele Gesichter“, sagt Yvonne Sachtje, Geschäftsführerin der NGG Ruhrgebiet. Ein klares Zeichen gegen Fremdenhass und Rechtsextremismus sei „nötiger denn je“. Denn Populisten versuchten zunehmend, die Beschäftigten in Deutsche und Ausländer zu spalten, so die Gewerkschafterin. Im Betrieb habe diese Hetze jedoch nichts verloren. „Seit Jahrzehnten sehen wir gerade in Branchen wie der Gastronomie und der Ernährungsindustrie, wie ein faires Miteinander aller Nationalitäten aussieht“, so Sachtje.

Yvonne Sachtje.Foto: NGGYvonne Sachtje.

Der Wettbewerb Gelbe Hand wurde vor über 30 Jahren von den Gewerkschaften ins Leben gerufen. Er unterstützt junge Beschäftigte und Schüler in ihrem Engagement gegen Rechts. Es gibt Preisgelder von 1.000 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 300 Euro für den dritten Platz. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb haben in diesem Jahr die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, und Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE).

Wittekindshof KIZ
ANZEIGE
Udo Jürgens
ANZEIGE
06. Dezember 2017, 10:42 Uhr