Vom Westfälischen Slowenen ...

... zum Gastarbeiter: Migrationsgeschichte des Ruhrreviers

Eingang zur Martin-Opitz-Bibliothek.
Eingang zur Martin-Opitz-Bibliothek. Foto: Wolfgang Quickels

Die Zechen im Raum Herne waren im 19. und 20. Jahrhundert ein bevorzugtes Migrationsziel slowenischer Bergleute und Landwirte. Da die Stammrollen von Bergwerken wie Königsgrube oder Mont-Cenis gut erhalten sind, lassen sich die Wanderbewegungen bis zur Einzelperson zurückverfolgen. Dazu gibt es am Donnerstag, 24. Januar 2019, ab 19 Uhr, einen Vortrag in der Martin-Opitz-Bibliothek. Es ist eine gemeinsame Veranstaltung der Martin-Opitz-Bibliothek des Stadtarchivs und der VHS.

Dr. Rolf Wörsdörfer, der Referent des Abends, hat das Wanderungsgeschehen in deutschen, österreichischen und slowenischen Archiven erforscht. (Sein Buch Vom Westfälischen Slowenen zum 'Gastarbeiter'. Slowenische Deutschland-Migrationen im 19. und 20. Jahrhundert erschien 2017). Dr. Wörsdörfer ist Privatdozent an der Technischen Universität Darmstadt und Research Fellow des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg. Er studierte in Bonn, Bochum und Florenz. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen die Migrationsgeschichte und die Nationalismus-Problematik.

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Donnerstag, 24. Januar 2019, um 19 Uhr Martin-Opitz-Bibliothek , Berliner Platz 5 , 44623 Herne Der Besuch des Vortrags ist entgeltfrei. Anmeldungen: 02323 / 16 35 84 oder 16 29 20.
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