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Ameisenbläulinge sind in ihrem Lebensraum auf die Wirtspflanze Großer Wiesenknopf und Ameisen angewiesen, in deren Nestern die Raupen der Bläulinge groß werden.

Förderprojekte des LWL-Naturfonds zum Erhalt der Biologischen Vielfalt

Tag der Biodiversität – 22. Mai

Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai mit dem diesjährigen Motto „Lokales Handeln für globale Wirkung“ weist der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf die Relevanz des Schutzes natürlicher Lebensgrundlagen hin und macht mit seinem LWL-Naturfonds auf die Bedeutung regionaler Natur- und Artenschutzschutzprojekte aufmerksam.

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Biologische Vielfalt unterstützen

Bei den seltenen Geburtshelferkröten tragen sie männlichen Tiere die Eischnüre am Hinterleib bis die Kaulquappen daraus schlüpfen.

Nordrhein-Westfalen ist mit mehr als 43.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sehr artenreich, doch 44 Prozent dieser Arten sind gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits verschwunden. Mit seinem LWL-Naturfonds unterstützt der LWL seit 2023 regionale Vorhaben von beispielsweise Biologischen Stationen und Naturparken, die sich für die Pflege der westfälisch-lippischen Kulturlandschaft und somit für die Förderung biologischer Vielfalt einsetzen.

Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger

„Der Schutz biologischer Vielfalt beginnt direkt vor unserer Haustür. Mit dem LWL-Naturfonds unterstützen wir Projekte, die wertvolle Lebensräume erhalten, Arten schützen und Menschen für die Bedeutung intakter Ökosysteme sensibilisieren. Lokales Engagement leistet damit einen wichtigen Beitrag zum weltweiten Erhalt der Biodiversität“, sagt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger

Donnerstag, 21. Mai 2026 | Quelle: LWL Pressedienst