Startschuss für die Neuen Höfe Herne

Zwei frische Mietverträge

Aus dem Karstadthaus werden die Neuen Höfe.
Aus dem Karstadthaus werden die Neuen Höfe. Foto: Stefan Kuhn

Das Stadtentwicklungsprojekt für die Innenstadt, die Realisierung der Neuen Höfe Herne am Robert-Brauner-Platz, nimmt Gestalt an. Am Montag (6.8.2018) stellte die Landmarken AG als Projektentwickler die ersten beiden Mieter für die Obergeschosse in dem ehemaligen Kaufhaus vor. Mit dem Klimaanlagenhersteller FläktGroup und dem Anbieter flexibler Bürolösungen Regus werden im Jahr 2020 zwei renommierte und zugleich innovative Unternehmen in die Neuen Höfe ziehen. Die Bauarbeiten werden im Herbst 2018 beginnen.

v.l. OB Dr. Frank Dudda, Dipl.-Ing. (Bauingenieur FH) Thomas Binsfeld, Mitglied der Geschäftsleitung / Prokurist der Landmarken AG.
v.l. OB Dr. Frank Dudda, Dipl.-Ing. (Bauingenieur FH) Thomas Binsfeld, Mitglied der Geschäftsleitung / Prokurist der Landmarken AG. Foto: Stefan Kuhn

Die Tinte auf dem Mietvertrag ist gerade erst trocken: Rund 4.600 Quadratmeter Bürofläche wird die FläktGroup Deutschland im 3. und 4. OG und teilweise im 1. OG der Neuen Höfe Herne beziehen. Damit sind bereits rund die Hälfte aller verfügbaren Flächen im Gebäude vermietet, denn mit Regus übernimmt ein weiteres, hoch innovatives Unternehmen rund 1.800 Quadratmeter Mietfläche im 2. OG. Europas führender Co-Working-Anbieter, der über seine weltweit verteilten Business Center flexible Bürolösungen anbietet, wird an dem zentralen Standort in der Herner Innenstadt einen modernen Co-Working-Space einrichten. Die Cubion Immobilien AG war bei der Anmietung beratend tätig.

Dipl.-Ing. (Bauingenieur FH) Thomas Binsfeld, Mitglied der Geschäftsleitung / Prokurist der Landmarken AG (Aachen).
Dipl.-Ing. (Bauingenieur FH) Thomas Binsfeld, Mitglied der Geschäftsleitung / Prokurist der Landmarken AG (Aachen). Foto: Stefan Kuhn

„Wir freuen uns, mit zwei so renommierten Mietern im Rücken den Startschuss für die Entwicklung der neuen Höfe zu geben“, sagt Thomas Binsfeld, Mitglied der Geschäftsleitung der Landmarken AG und ergänzt: „Für das Erdgeschoss und das Basement laufen konkrete Gespräche mit Einzelhändlern und Gastronomen, die durch die Vermietung der Büroflächen nun noch mal beflügelt werden.“ Los geht es im Herbst 2018 mit den genehmigungsfreien Rückbauarbeiten im ehemaligen Kaufhaus. Das bedeutet, dass neben der Schadstoffsanierung zunächst alle nichttragenden Einbauten und die gesamte technische Gebäudeausstattung zurückgebaut wird. Das Tragwerk bleibt von den Arbeiten unberührt. „Mit Abschluss der Entkernung, voraussichtlich im 1. Quartal 2019, wird das Gebäude auf den Rohbauzustand zurückgebaut sein“, sagt Projektleiterin Nadine Krotscheck.

Die danach folgenden Umbaumaßnahmen werden mit Rohbau- und Fassadenarbeiten beginnen.Von oben werden zwei Lichthöfe in das Bestandsgebäude geschnitten, die den Neuen Höfen nicht nur Helligkeit, sondern auch ihren Namen geben. In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz erfolgt die komplette Erneuerung der Fassade, wobei die charakteristischen Lamellen wie in den 60er Jahren wiederhergestellt werden, allerdings schmaler und weniger tief als heute. Im Anschluss können die Ausbauarbeiten beginnen, die in Abstimmung mit den Mietern stattfinden werden.

Hammer mit Unterschriften der Beteiligten.
Hammer mit Unterschriften der Beteiligten. Foto: Stefan Kuhn

Die Landmarken AG zählt mit zahlreichen Projekten in 20 Städten zu den renommiertesten Projektentwicklern vor allem in NRW und Rheinland-Pfalz. Sie realisiert Büro- und Spezialimmobilien, unter anderem Verwaltungsbauten, Forschungsimmobilien, Hotelprojekte, Sonder- und Denkmalschutzobjekte oder ganze Quartiersentwicklungen mit heterogenem Nutzungsangebot. Darüber hinaus entwickelt die Landmarken AG auf eigene Rechnung oder als Dienstleister für andere Investoren öffentlich geförderte und hochwertige Wohnquartiere. Im Bereich Einzelhandel reicht das Portfolio von der Revitalisierung bis zum Neubau, vom Fachmarktzentrum bis zum innerstädtischen Kaufhaus und zur Entwicklung innovativer Einzelhandelskonzepte. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB ) verpflichtet sie sich deren ökonomisch-ökologischem Leitbild. Der Anspruch der Landmarken AG: „Impulse setzen. Zukunft gestalten.

Erfreut zeigt sich auch Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda: „Wir arbeiten intensiv an einer Revitalisierung der Herner Innenstadt. Das Projekt Landmarken mit seiner herausragenden Architektur leistet hier einen wesentlichen Beitrag.“ Mit dem Konzept Neue Höfe Herne hatte die Landmarken AG gemeinsam mit HPP Architekten im Jahr 2016 den städtischen Wettbewerb zur Entwicklung des ehemaligen Hertie-Kaufhauses gewonnen. Das seit 2009 leerstehende Handelsgebäude wird in eine zukunftsfähige Immobilie mit verschiedenen Nutzungen verwandelt und damit den Robert-Brauner-Platz sowie die ganze Innenstadt beleben.

Über die Landmarken AG

PK zu den Neuen Höfen Herne.
PK zu den Neuen Höfen Herne. Foto: Stefan Kuhn
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