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Die Wand fällt: Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Abriss der alten Stadtgärtnerei-Gebäude beginnt

Start für die Klimasiedlung Wiescherstraße

Aktuell ist es eher ein „Lost Place“ mit viel Wildwuchs, bald soll hier attraktiver Wohnraum entstehen: Auf dem rund zweieinhalb Hektar großen Gelände von früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei der Stadt Herne am Südfriedhof in Sodingen plant die Stadtentwicklungsgesellschaft Herne (SEG) die sogenannte Klimasiedlung Wiescherstraße (halloherne berichtete und berichtete). Am Freitag (29.5.2026) wurde der nächste Schritt eingeläutet: Ein Bagger startete die Abrissarbeiten der alten Betriebsgebäude, Fahrzeughallen und Gewächshäuser.

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Manch einer aus der Bevölkerung hatte das Projekt mitunter bereits verdrängt, weil die erste Präsentation schon über vier Jahre her ist. Wegen der baulichen Beschaffenheit der alten Nutzgebäude und weil auf dem Gelände ursprünglich einmal eine Ziegelei ansässig war, gingen den nun startenden Abbrucharbeiten umfangreiche Schadstoff- und Bodengutachten voraus.

2025 'Probesanierung' am Gewächshaus

Damit erklären die Verantwortlichen die zeitliche Verzögerung. „Im Vorfeld ist von unabhängiger, dritter Seite ein umfangreiches Rückbau- und Abfallwirtschaftskonzept erstellt worden, das für uns Maßstab und Leitlinie bei den nun anstehenden Abbrucharbeiten ist“, erläutert Achim Wixforth, Fachbereichsleiter Umwelt und Stadtplanung bei der Stadt und Geschäftsführer der SEG. 2025 habe es eine „Probesanierung“ mit einem Abriss eines Gewächshauses gegeben, um die Bodengegebenheiten näher definieren zu können. So sei unter anderem Asbest zum Vorschein gekommen.

So sehen die alten Gewächshäuser aus: Hier gab es eine Probesanierung.

Auch Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda spricht von mehreren Anläufen für das Projekt, welche einige Jahre Zeit verschlungen hätten und sagt: „Nun wollen wir hier aber Räume neu denken und entwickeln. Wir wollen nicht einfach nur bauen, sondern Lebensraum für die Zukunft schaffen.“ Der Verwaltungschef durfte übrigens selbst ans Steuer des Abrissbaggers.

Neue Wohnformen geplant

Der neue Lebensraum für die Zukunft soll mit neuen Wohnformen, die jedoch noch nicht endgültig festgelegt sind, entstehen. Alles unter den Aspekten werthaltig, ökologisch und dem Klimaschutz entsprechend zu handeln und das Areal zu erschließen.

Die Planungen der Klimasiedlung gehen zurück auf einen städtebaulichen Entwurf des Dortmunder Planungsbüros bjp Bläser Jansen und Partner. Deren Entwurf sieht auf der Fläche eine aufgelockerte Bauweise in Form mehrerer Wohnhöfe vor, von denen jeder über kleinere gemeinschaftliche Aufenthaltsflächen als Begegnungsorte für die Nachbarschaft verfügt.

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Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße. Die alten Gewächshäuser.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Thomas Schmidt, Stadt Herne

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße. Die alten Gewächshäuser.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Thomas Schmidt, Stadt Herne

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Marcel Gruteser

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Marcel Gruteser

OB Frank Dudda. Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Thomas Schmidt, Stadt Herne

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Thomas Schmidt, Stadt Herne

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände vom früherem Betriebshof und der Stadtgärtnerei am Südfriedhof starteten am Freitag (29.5.2026). Hier entsteht die Klimasiedlung Wiescherstraße.

Foto:  Thomas Schmidt, Stadt Herne

„Es sollen 120 bis 130 Wohneinheiten mit Geschosshäusern, Mehrfamilienhäusern und Einfamilienhäusern entstehen, die in einen hohen Grünanteil eingebettet sind“, erklärt Stadtrat und Umweltdezernent Stefan Thabe. „Durch eine Quartiersgarage, die im Entwurf mal Parkscheune genannt wurde, soll alles möglichst autoarm werden. Außerdem werden viele Bäume gepflanzt.“ Eine Ringstraße soll die wenigen Autos dann leiten. Für den schmalen Geldbeutel gibt es auch positive Nachrichten: 25 Prozent der Wohnungen sollen öffentlich gefördert werden.

Der zeitliche Ablaufplan

Er skizzierte auch einen zeitlichen Ablaufplan. Die Abrissbagger werden wohl nur wenige Tage bis Wochen benötigen, nach dem Abtragen vom Schutt geht es ab Oktober an den Grünschnitt. Durch weitere Bodenproben und Bodenarbeiten samt Fertigstellung des Bebauungsplans könnten erste Bauarbeiten schon Ende 2027 bis Anfang 2028 starten.

Das liegt aber auch daran, welcher Investor das Projekt stemmen möchte – die Stadt oder die SEG werden es nicht selbst in die Hand nehmen, sondern nur vermarkten. Das Investitionsvolumen wird auf 60 Millionen Euro geschätzt, inklusive der Erschließung. Interessenten gäbe es nach Angaben der Verantwortlichen schon einige, ebenso wie Anfragen von potenziellen Mietern und Käufern für Wohnungen und Häuser. Das liege auch an der sehr ruhigen Lage und der jeweiligen Nähe zur Herner Innenstadt, als auch zu Bochum hin.

Nähere Informationen zum Projekt und Kontaktmöglichkeiten gibt es bei der SEG Herne unter diesem Link.

Es kommt Licht durch die Wand, der Bagger hat mit geholfen.
Freitag, 29. Mai 2026 | Autor: Marcel Gruteser