Stadtlichter in Recklinghausen

Rosa Lachenmeier aus Basel stellt aus

Rosa Lachenmeiers Stadtlichter (Ausschnitt)
Rosa Lachenmeiers Stadtlichter (Ausschnitt) Foto: Veranstalter

Recklinghausen. Von Samstag, 30. Juni 2018, bis Sonntag, 9. September 2018, stellt die Baseler Künstlerin Rosa Lachenmeier ihre Werke im Museum Strom und Leben, Uferstraße 2 – 4 aus. Die öffentliche Vernissage ist bereits am Freitag, 29. Juni 2018, 18 Uhr, und startet auf dem Schiff Willi im Stadthafen. Anschließend geht es zu Fuß zur Ausstellung ins Umspannwerk Recklinghausen. Urs Hammer, Schweizerischer Generalkonsul, und Marita Bergmaier, stellvertretende Bürgermeisterin Recklinghausen, begrüßen die Teilnehmer.

Anlässlich der ExtraSchicht (halloherne berichtet) am 30. Juni 2018 besteht die Möglichkeit, weitere Werke der Künstlerin auf dem 109 Jahre alten, historischen Binnenschiff Willi anzusehen, das aus der Schweiz kommend, für diesen Tag im Stadthafen Recklinghausen vor Anker geht und vom Museum Strom und Leben aus direkt erreichbar ist.

Rosa Lachenmeiers Stadtlichter (Ausschnitt)
Rosa Lachenmeiers Stadtlichter (Ausschnitt) Foto: Veranstalter

Was ist zu sehen in Rosa Lachenmeiers Ausstellung Stadtlichter? Wenn das Tageslicht verschwindet und vom elektrischen Licht abgelöst wird, ist da dieser magische Moment, in dem jede Sekunde die Farben wechseln und sich alles fortlaufend ändert. Die beiden unterschiedlichen Lichtarten erzeugen einen reichen Farbklang in einem Moment des Übergangs, den die Schweizer Künstlerin als Ausgangspunkt ihrer Werke nimmt. Fotografiert in Langzeitbelichtung erscheint das elektrische Licht als vergrößerte Punkte, Flecken und Lichtstreifen, die die Nacht überstrahlen.

Die öffentliche Finissage ist am Sonntag, 9. September 2018, 11 Uhr, geplant. Dr. Heinz Stahlhut, Sammlungkonservator Kunstmuseum Luzern, befindet sich dann im Gespräch mit der Künstlerin.

Das Museum Strom und Leben, Deutschlands größtes Spezialmuseum zum Thema Elektrizität, nimmt seine Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Elektrizitätsgeschichte. Eine Besonderheit des Museums sind seine vielen Objekte zum Anfassen. Die Spanne reicht von den größten Plasmakugeln Europas über eine begehbare Straßenbahn bis hin zu alten Haushaltsgeräten und den beinahe historischen Videospielen Ping und Tetris. Mehr Infos unter Tel 0 23 61 / 984 22 16.

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