SPD-Fraktion unterstützt Wananas-Mitarbeiter

Wirtschaftsergebnisse besser als Gutachten

Melanie Budde (4.v.r) und Lothar Przybyl (3.v.r.) mit der Fraktion.
Melanie Budde (4.v.r) und Lothar Przybyl (3.v.r.) mit Vertretern der Fraktion. Foto: SPD

Vertreter der Herner SPD-Ratsfraktion haben sich am Dienstag (22.1.2019) einen Eindruck über die aktuelle Situation im Wananas gemacht. Im persönlichen Gespräch mit dem Geschäftsführer der Herner Bädergesellschaft, Lothar Przybyl, und der Vorsitzenden des Betriebsrates, Melanie Budde, wurden die Ergebnisse der Betriebsanalyse einer Unternehmensberatung diskutiert, die für das Spaßbad Optimierungspotentiale aufgezeigt hatten. Zugrunde gelegt hatte das Hammer Beratungsunternehmen Prova hierbei die Zahlen aus dem durchwachsenen Jahr 2017, kurz nach der Eröffnung. Bekanntlich hatte das Wananas in seinem ersten Jahr mit einigen Problemen, insbesondere einem mehrwöchigen Algenbefall, zu kämpfen. Mittlerweile haben sich das Besucheraufkommen, auch aus der Region, und die Wirtschaftlichkeit des Bades deutlich zum Positiven entwickelt. „Nicht nur die reinen Zahlen, sondern insbesondere die dem Bad zu Recht beschiedene Sauberkeit und hohen Hygienestandards sowie die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Udo Sobieski .

Betriebsratsvorsitzende Melanie Budde zeigte sich bestürzt über die negative und ungerechtfertigte öffentliche Darstellung. Diese sei auch tagtäglich Gesprächsthema bei den Besucherinnen und Besuchern. „Wie man ein solch modernes und schönes Bad, um das die Stadt Herne doch eigentlich zu beneiden ist, öffentlich so schlechtreden kann, ist uns unverständlich. Hiermit stößt man insbesondere auch den Mitarbeitern vor den Kopf“, so der Tenor der Unmutsäußerungen. Auch der Umstand, dass sich diese öffentliche Diskussion anhand von Indiskretionen aus vertraulichen Aufsichtsratsunterlagen entzündete, stößt auf Kritik des Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Erich Leichner. „Auch wenn immer über Optimierungen nachgedacht werden muss, in diesem Falle beispielsweise über eine Verbesserung des Zugangs zum Schwimmerbecken für alle Badbesucher, bleibt abschließend festzustellen: Das Wananas steht für uns zu keinem Zeitpunkt zur Disposition. Nach unserem Gespräch mit der Geschäftsleitung sind wir überzeugt, dass diese in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern permanent bestrebt ist, das Betriebsergebnis weiter zu verbessern“, so Sobieski.

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