Salamanca-Fahrt des Gymnasium Eickel 2019

Vor der Abreise.
Vor der Abreise. Foto: Privat

Salamanca. Die Sprachreise nach Salamanca hat am Gymnasium Eickel bereits eine jahrelange Tradition. Zum zweiten Mal fand die Fahrt nun in Kooperation mit dem Pestalozzi-Gymnasium statt. So hatten 23 Schüler der Gymnasien Eickel, Wanne und Pestalozzi die Gelegenheit, durch einen Intensivsprachkurs ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und die spanische Kultur in Gastfamilien hautnah zu erleben. Obwohl sich die Lernenden nur vereinzelt untereinander kannten, wagten sie das Abenteuer, mit unbekannten Mitreisenden Spanien zu erkunden. Die Reise startete am Samstag (27.1.2019, frühmorgens am Flughafen Düsseldorf. Verschlafen und zum Teil leicht nervös absolvierten alle Mitreisenden Check-in und Sicherheitskontrolle. Der Flug und der Transfer nach Salamanca erfolgten ohne Zwischenfälle.

In der Markthalle.
In der Markthalle. Foto: Privat

Für einige Mitreisende war es der erste Flug überhaupt. Nach der Ankunft an der Sprachschule lernten die Schüler ihre Gastfamilien kennen und hatten bei strahlendem Sonnenschein die Gelegenheit, auf eigene Faust einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen. Die folgenden Tage waren sehr abwechslungsreich. Zuallererst gab es jeden Morgen den Morgenappell vor der Sprachschule, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit nutzen, aus ihren Gastfamilien zu erzählen. Irritation über ungewohntes Essen gehörte ebenso in die Berichte wie Lob der netten Gasteltern. Um neun Uhr begann jeweils der Unterricht in Kleingruppen bei einheimischen Spanischlehrern der Sprachschule DILE. Alle schlugen sich so gut, dass sie am Ende des Aufenthaltes ein Zertifikat erhielten, Nach zwei Stunden Grammatik und Wortschatz im Klassenraum ging es jeweils an der frischen Luft weiter. Beim Unterricht fuera de la clase (draußen) konnten die Schüler ihre Sprachkenntnisse im direkten Austausch mit Spaniern erproben. So suchten sie zum Beispiel die berühmte rana (Frosch) an der Fassade der Universität, erfragten in der Markthalle Preise und wunderten sich dabei über das breite Angebot von Fisch und Fleisch, stellten bei Zara ein Outfit für eine Hochzeit zusammen und führten am Fluss Tormes Szenen aus dem Lazarillo de Tormes auf.

Chocolatada.
Chocolatada. Foto: Privat

Leider spielte das Wetter in diesem Jahr nicht gut mit - an einigen Tagen zeigte sich Salamanca von seiner regnerischen Seite. Neben dem Unterricht gab es ein Programm, das den Schülern verschiedene Aspekte der spanischen Kultur nahebrachte. Bei einer Stadtführung durch die traditionsreiche Universitätsstadt lernten sie Salamancas Geschichte kennen. Außerdem erklommen sie den Turm der zweiteiligen Kathedrale. Bei einem Tanzkurs in einer eigens für die Grupp geöffneten Diskothek führte ein Tanzlehrer die Schüler auf Songs wie Azúcar und natürlich „Despacito“ in die lateinamerikanischen Rhythmen des Salsa und Bachata ein. Das Talent einzelner Schüler hob der Lehrer lobend mit Tú tienes el flow hervor. Ihre Tanzkenntnisse konnten die Lernenden dann einige Tage später bei der Fiesta in einer typischen Tanzbar anwenden.

Stadtführung.
Stadtführung. Foto: Privat

Auch das leibliche Wohl und die gastronomischen Aspekte des Gastlandes kamen nicht zu kurz. An einem Tag probierten sie die landestypischen churros con chocolate (Schmalzgebäck mit Schokolade). An einem anderen Tag testeten sie bei Cien montaditos die gerade in Salamanca sehr beliebten kleinen belegten Baguettes. Einige der Schüler nutzen ihre Freizeit dazu, ihr Taschengeld in den rebajas (Schlussverkauf) in stark reduzierte Kleidung umzusetzen. Am Samstag (2.2.2019) war es dann an der Zeit, Salamanca und auch den Gastfamilien Adiós zu sagen. Nach der Busfahrt durch die dünn besiedelte Hochebene flog die Gruppe von Madrid zurück nach Düsseldorf, wo die Schüler voll von neuen Eindrücken von ihren Familien abgeholt wurden.

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