SPD-Fraktion: Bedarf wächst stetig, Prüfantrag für Vollzeit eingebracht
Rolle der Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf gestärkt
Im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (KJF) am Dienstag (21.4.2026) stellte sich die Herner Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf (Vanessa Kolkau) den Mitgliedern vor und berichtete eindrucksvoll über ihre wichtige und vielfältige Arbeit, heißt es von der SPD-Fraktion. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stehen die Unterstützung von Kindern, die Stärkung von Kinderrechten sowie die Förderung von Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen in Herne, aber auch Angebote für Schulen.
Deutlich wurde dabei auch: Der Bedarf wächst stetig. Aktuell wird die Aufgabe der Kinderanwältin nicht in Vollzeit ausgeübt – obwohl die Anforderungen und Anliegen der Kinder kontinuierlich zunehmen.
Antrag einstimmig beschlossen
Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner CDU einen Prüfauftrag eingebracht. Ziel ist es zu klären, ob und wie die Stelle der Kinderanwältin zu einer Vollzeitstelle ausgebaut werden kann. Der Antrag wurde einstimmig vom Ausschuss beschlossen.
Die Ausschussvorsitzende Theres Boneberger begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich: „Kinder brauchen starke Stimmen – und genau das ist die Kinderanwältin. Wenn wir ihre Arbeit stärken, stärken wir auch die Kinder selbst und geben ihnen die Unterstützung, die sie verdienen.“
'Zentraler Baustein für echte Teilhabe'
Auch die Sprecherin Petra Herrmann-Kopp unterstreicht die Bedeutung des Beschlusses: „Die Arbeit der Kinderanwältin ist ein zentraler Baustein für echte Teilhabe und die Umsetzung von Kinderrechten in unserer Stadt. Gerade das ist uns als Politik besonders wichtig – und deshalb ist es richtig, hier weiter zu investieren.“
Mit dem einstimmigen Beschluss setzt der KJF-Ausschuss ein klares Zeichen: Die Belange von Kindern und Jugendlichen in Herne haben hohe Priorität – und sollen auch künftig noch stärker in den Fokus rücken.